Studieren ist teuer und für die meisten Eltern eine finanzielle Herausforderung. Als Student nebenher zu jobben geht oftmals auf Kosten des Studiums bzw. die Studiendauer verlängert sich bzw. irgendwann gibt der Student auf und bricht ab.
Einen Studentenkredit können alleine nur ordentliche Hörer einer österreichischen Universität oder Hochschule beantragen. Dieser schafft finanzielle Freiräume und beschränkt sich auf die Laufzeit des Studiums. Monatlich erhält der Student einen vereinbarten Betrag aus dem festgelegten Kreditrahmen für die Zeit des Studiums heraus. Der Vorteil ist, der Student kann sich selbst versorgen und sich auf sein Studium konzentrieren.
Die Konditionen sind attraktiver als bei normalen Krediten. Es gibt verschiedene Formen, ob als Bauspardarlehen oder herkömmlichens Kredit. Die Laufzeit ist auf das Studium begrenzt und anschließend beginnt die Abzahlung. Es gibt viele Angebote der Kreditinstitute und seit wenigen Jahren auch der Bausparkassen und es lohnt sich die Bedingungen und Konditionen zu vergleichen. Gemeinsam wird dann ein Haushaltsplan erstellt und die etwaige Studienzeit ermittelt.
Bei negativer Bonitätsauskunft sollte kann man versuchen einen Studentenkredit zu beantragen und dem Bankberater darlegen, wie es zu der Situation kam. Möglichkeiten kann es trotzdem geben, eventuell über einen Bürgen.
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Sondertilgungen sind Zahlungen, die meist einmal jährlich auf ein Darlehenskonto gebucht werden können, um die Restschuld zu schmälern. Sondertilgungen müssen zu Vertragsbeginn vereinbart werden und entsprechen meist einem bestimmten Prozentsatz der Restschuld oder eines vereinbarten Vertrages. Neben den bereits monatlich geleisteten Zahlungen erlaubt die Bank aufgrund der Sondertilgungen, eine frühzeitige Rückzahlung. Wurde bei Vertragsbeginn eine Sondertilgung vereinbart, so sollte diese auch durchgeführt werden, da dieses Recht nicht verfallen gelassen werden sollte.
Manche Banken möchten von ihren Kunden keine Sondertilgungen haben, da sich aufgrund dieser Zahlungen die Zinseinkünfte der Bank schmälern. Lediglich Bausparkassen bieten den Kunden jederzeit die Möglichkeit, ohne vorherige Vereinbarung, Sondertilgungen zu leisten. Hat man eine vereinbarte Sondertilgung in einem Jahr nicht geleistet, und möchte diese im Folgejahr nachholen, so ist dies meist nicht möglich. Lediglich einer kompletten Rückzahlung kann die Bank zustimmen, wobei hier die Kosten meist sehr hoch sind. Auch wenn Sondertilgungen nicht immer in voller Höhe geleistet werden können, sollten sie bei Vertragsabschluss auf jeden Fall vereinbart werden, da eine rückwirkende Vereinbarung meist nicht möglich ist.
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Wenn man sich mit der Aufnahme eines Darlehens bei der Bank beschäftigt, muss man sich immer über die Bedingungen der Institute für eine Zusage im Klaren sein. Je nach Zweck und Höhe des Darlehens, verlangen die Banken Sicherheiten für die Zusage zu einem Antrag. Bei einigen Krediten sind diese Sicherheiten eindeutig und machen keine Probleme – bei anderen muss man sich selbst entsprechende Sicherheiten suchen.
Schon im Mittelalter haben die Banken Sicherheiten von ihren Kunden verlangt. Während die Könige und Fürsten früher einfach ganze Landstriche als Sicherheit eingesetzt haben, steht diese Option den Kunden heute natürlich nicht mehr zur Verfügung. Das Prinzip der Sicherheit hat sich seitdem aber nicht stark verändert. Ab einer bestimmten Summe wird die Bank nur noch ein Darlehen gewähren, wenn entsprechende Sicherheiten beim Darlehensnehmer vorhanden sind. Bei einer Immobilienfinanzierung oder bei einem Autokredit sind die Sicherheiten klar: Es wird einfach das Objekt als Sicherheit benutzt, für die das Darlehen aufgenommen wird. Sollte der Schuldner seine Raten nicht mehr zahlen können, wird das Objekt verpfändet und gegen einen Restwert bei einer Auktion versteigert. Anders sieht es bei Krediten ohne automatische Sicherheiten aus.
Wenn man beispielsweise einen Allgemeinkredit aufnimmt, bei dem keine automatische Sicherheit generiert wird, muss man bestehende Sachwert als Sicherheit angeben. Dies können sowohl Immobilien oder Autos, als auch Sachwerte aus dem eigenen Vermögen sein. Es sind Aktien möglich oder andere Dinge, die von Bank schnell verwertet werden können. Auch eine Bürgschaft durch einen Bekannten oder Verwandten wird bei niedrigen Summen als Sicherheit durch die Bank angenommen.
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Bei einem Kredit kann als Sicherheit eine Bürgschaft übernommen werden. Der Bürge verpflichtet sich hierbei gegenüber einem Gläubiger im Falle einer Zahlungsunfähigkeit eines Dritten einzustehen. Der Vertrag wird schriftlich zwischen dem Kreditgeber, dem Gläubiger (Schuldner) und dem Bürgen geschlossen.
Bei der Bürgschaft gibt es verschiedene Formen. Hierbei unterscheiden sich die Rechte und Pflichten. Eine Variante ist die selbstschuldnerische Bürgschaft. Wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, darf der Gläubiger sich direkt an den Bürgen wenden. Dieser hat dann kein Recht auf die „Einrede der Vorausklage“. Somit kann er nicht darauf bestehen, dass der Kreditgeber zuerst versucht sein Geld mittels einer Zwangsvollstreckung von dem Gläubiger zu erhalten.
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Bei der Vergabe von Darlehen und Krediten achten die Banken und Finanzinstitute an erster Stelle immer auf die Bonität oder die Sicherheiten der Antragssteller. Wenn die Bonität der entscheidende Faktor ist redet man von einem Personalkredit. Von einem Sachkredit ist die Rede, wenn der Kredit deswegen vergeben wird, weil eine bestimmte Sache – also ein Wertgegenstand oder vergleichbare Objekte – als Sicherheit für den Kredit direkt hinterlegt werden.
Ein Sachkredit wird von den meisten Banken am liebsten und vor allem am einfachsten vergeben. Hier ist nämlich die Sicherheit, die der Antragssteller für das Darlehen hinterlegt hat, bereits garantiert und die Bank muss sich keine Sorgen über eventuelle Folgen von Tilgungsausfällen machen. Dabei wird diese Art von Kredit besonders gerne bei Darlehen verwendet, die eine bestimmte Höhe haben. Dem Darlehensnehmer steht es zudem frei, welche Art von Sicherheit er bei der Bank hinterlegen möchte. Am meisten Wert haben natürlich Immobilien, Autos oder andere bewegliche Dinge, die sich für die Bank sehr schnell in bares Geld umwandeln lassen. Im Gegensatz zu einem Personalkredit kommt es daher auch nicht auf die direkt Bonität des Darlehensnehmers an.
Wie bei einem Lombardkredit können auch direkt die Dinge eingesetzt werden, für die der Kredit benutzt wird. So wird ein Sachkredit besonders gerne in Verbindung mit einem Hypothekendarlehen oder einer Autofinanzierung vergeben. Auf diese Weise hat die Bank die Sicherheit direkt mit der Finanzierung hinterlegt und wird bei der Vergabe eines Darlehens deutlich weniger Probleme machen. Der Sachkredit ist daher die typische Form einer einfachen Finanzierung von Banken.
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Der Rückkaufswert ist die Summe, die an den Kunden gezahlt wird, wenn dieser eine bestehende kapitalbildende Versicherung, vorzeitig auflöst. Meist ist dies bei Lebens-, Renten-, oder Unfallversicherung der Fall. Da bei allen Versicherungsformen Kapital angespart werden kann, wird auch eine vertraglich vereinbarte Laufzeit gewählt. Hat man als Kunde nun vor Ablauf der Vertragslaufzeit einen Geldbedarf, so kann die Versicherung vorzeitig aufgelöst werden. Da man während der Laufzeit das eingezahlte Guthaben nicht in voller Höhe zurückgezahlt bekommt, muss mithilfe der Versicherungsgesellschaft der Rückkaufswert ermittelt werden. Dieser Rückkaufswert ist die Summe, die bei Kündigung ausgezahlt wird.
Die Höhe des Rückkaufswertes hängt von den bereits leisteten Beiträgen sowie der Restlaufzeit der Versicherung ab. Je näher das Vertragsende ist, desto höher ist die Zahlung. Läuft eine Versicherung erst ein paar Jahre, so wird der Rückkaufswert noch recht niedrig sein, da in den ersten Jahren mithilfe der gezahlten Beiträge, die Versicherungskosten gedeckt werden. Je länger die Laufzeit, umso weniger Kosten und umso höher die zu erwartende Leistung. Die Inanspruchnahme der Auszahlung des Rückkaufswertes sollte nur dann vorgenommen werden, wenn das Geld dringend benötigt wird. Da mit Auflösung auch kein Versicherungsschutz mehr besteht, ist vor allem dann davon abzuraten, wenn mithilfe der Versicherungssummen eine Familie abgesichert ist.
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Kreditnehmer wie Banken stellen sich bei Abschluss eines Kredites auch die Frage, wie denn die Raten für den Kredit im Fall von Krankheit, Arbeitslosigkeit oder auch Tod des Kreditnehmers weiter zu zahlen sind. Gerade bei Konsumkrediten, die für die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen abgeschlossen werden und bei denen einzig und allein das Einkommen des Kreditnehmers als Sicherheit herangezogen wird, ist diese Frage nicht unbegründet.
Da ist es gut und sinnvoll, dass es die Möglichkeit der Restschuldversicherung gibt. Sie ist nahezu immer in einem Kredit enthalten und deren Ausschluss muss extra beim Kreditabschluss beantragt werden.
In Österreich können sich Kreditnehmer bei Abschluss der Restschuldversicherung gegen drei Risiken versichern: Gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Tod. Sie sichert so die Hinterbliebenen ab, die beim Versterben des Kreditnehmers nicht selten auch finanzielle Sorgen zu befürchten haben.
Allerdings ist die Restschuldversicherung nicht billig. Die Prämie selbst wird in die Kreditrate zwar mit eingerechnet, doch richtet sie sich nach der Kreditsumme. Bei 30.000 € Kreditsumme zahlt der Kreditnehmer mitunter 14,00 € zusätzlich zur Kreditrate im Monat für die Versicherung. Daher sollte jeder Kreditnehmer für sich überlegen, ob er diese Versicherung nicht ausschließt, sollte er anderweitig bereits eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben oder gar nicht einmal der Hauptverdiener in der Familie sein. Auch eine Kapitallebensversicherung, abgeschlossen als private Altersversorgung, kann der Bank als Nachweis dienen, dass man bereits anderweitig für den Fall der Fälle vorgesorgt hat.
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Während sich Selbstständige und Existenzgründer selbst um ihre Altersvorsorge kümmern müssen, können Angestellte stets auf die Rentenversicherung zählen. Die Pensionsversicherungsanstalt ist nicht nur der größte Sozialversicherungsträger Österreichs, sondern auch dafür zuständig, dass die Bürger des Landes im Alter regelmäßig ihre Rente bekommen. Das Prinzip, ehe man eigentlich an seine Rente kommt ist aber hochkomplex und es kommt immer mal wieder zu Ungereimheiten.
In jedem Land mit einer Sozialversicherungspflicht ist die Rentenversicherung ein wichtiger Träger von Versicherungsleistungen. Die Angestellten zahlen für die gesamte Dauer ihrer Tätigkeit in einem Unternehmen in die Rentenversicherung ein um anschließend im Alter eine feste Summe auf das Konto zu erhalten. Dabei handelt es sich um die gesetzliche Altersvorsorge, die vor Armut im Alter schützen soll. Man kann sich auch nicht aussuchen, ob man diese Art der Rente ableisten möchte oder nicht. Es wird jeden Monat ein fester Anteil vom Gehalt direkt vom Arbeitgeber auf die Konten der Pensionsversicherungsanstalt überwiesen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass man sich verkalkuliert und am Ende seines Arbeitslebens ohne eine entsprechende Versorgung dasteht.
Die Auszahlung der Rentenversicherung erfolgt monatlich und nach einer festen Berechnung. Es wird mit einem Alter kalkuliert, von dem man glaubt, dass die Menschen es erreichen sollten. Die eingezahlte Summe wird also auf diese Monate aufgeteilt und dann regelmäßig an die Menschen ausbezahlt. Um eine grundlegende Versorgung im Alter zu ermöglichen, empfiehlt es sich neben der gesetzlichen Rentenversicherung noch eine private Altersvorsorge zu nutzen. Dadurch sollte man auch im Alter einen gewissen Standard im Leben haben.
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Sobald man sich zu der Aufnahme eines Darlehens entschlossen hat, wird die Bank im Zuge des Verfahrens nach einem Zweck für die Summe fragen. Sofern man sich nicht für einen Konsumentenkredit entscheidet, der nicht an einen Zweck gebunden ist, wird die Bank verfolgen, ob die Summe wirklich für angegebenen Zweck benutzt wird. Ein Renovierungskredit dient beispielsweise dazu, die Geschäftsräume oder die eigenen vier Wände zu sanieren und zu renovieren.
Wenn man die eigenen vier Wände oder die Geschäftsräume sanieren möchte oder muss, entstehen meistens Kosten die die eigene Liquidität deutlich übersteigen. Trotzdem müssen Handwerker, Materialien und andere Aufwendungen natürlich pünktlich bezahlt werden. Ein Renovierungskredit ist hier die typische Variante, um die Kosten aus diesen Bereichen schnell und effizient zu decken. Es handelt sich dabei aber auch um eine Art Darlehen, die direkt an einen bestimmten Zweck gebunden wird und über die nicht frei verfügt werden kann. Manche Banken verlangen dafür sogar die Einreichung der Rechnungen oder Kalkulationen der Handwerker um auf Nummer sicher zu gehen. Dafür sind die Zinsen meistens moderat und man kann die Kosten für eine Renovierung oder Sanierung bei den Räumen relativ gering halten.
In den meisten Fällen wird ein Renovierungskredit über eine bestimmte Zeit abbezahlt. Der Darlehensnehmer erhält also die volle Summe von der eigenen Bank oder dem Institut und kann die Rechnungen bezahlen. Anschließend wird er die offene Summe in kleinen Teilbeträgen bei der eigenen Bank bezahlen. Der Renovierungskredit ist sowohl für Privatleute als auch Unternehmer ein gutes Werkzeug zur Sanierung von Räumen oder Immobilien.
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Viele Banken und Kreditinstitute bieten ihren Kunden heute besondere Kreditformen an. Eine Kreditform, die schon seit mehreren Jahren von zahlreichen Banken angeboten wird, ist der Ratenkredit. Der Ratenkredit bietet gegenüber anderen Kreditformen viele Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil besteht in der Ratentilgung. Alle Ratenkredite werden in Raten getilgt. Durch die sinkende Restschuld während der Laufzeit kann man als Verbraucher von einer konstanten Tilgung und niedriger werdenden Zinsen profitieren. Neben der Ratentilgung sind jedoch noch weitere Vorteile gegeben. So kann man sich als Verbraucher auf ein allgemein niedriges Zinsniveau einstellen. Die Laufzeit, sowie auch die Kreditsumme, können vom Kreditnehmer individuell bestimmt werden. Die Flexibilität des Ratenkredits drückt sich besonders in der Laufzeit aus. Viele Anbieter ermöglichen es dem Verbraucher, zwischen einer Laufzeit von 1-10 Jahren zu wählen.
Ratenkredite werden heute nicht mehr nur über Filialsysteme vermarktet, viele Banken und Kreditinstitute machen heute auch eine Online-Beantragung von Ratenkrediten möglich. Die Online-Beantragung bietet den entscheidenden Vorteil das Zeit eingespart werden kann. Durch die Online-Beantragung kann man häufig von günstigeren Konditionen profitieren. Die Banken verfügen über geringere Kosten und können die Einsparungen an den Verbraucher weitergeben.
Da das Angebot an Ratenkrediten heute sehr groß und vielfältig ist, sollte man als Verbraucher unbedingt von einem Vergleich Gebrauch machen. Der Vergleich von Ratenkrediten im Internet ist besonders empfehlenswert, da man hier einen guten Überblick über die verschiedenen Kreditangebote erhält. Viele Finanzportale bieten für den Vergleich von Ratenkrediten einen Kreditvergleich mit einem Kreditrechner an. Der Kreditrechner bietet als Vergleichsinstrument den entscheidenden Vorteil, das individuelle Angaben im Vergleich berücksichtigt werden können.
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