Rahmenkredit

Heute finden sich auf dem Kreditmarkt unterschiedliche Kreditangebote. Zahlreiche Banken und Kreditinstitute führen heute unter anderem auch einen Rahmenkredit im Portfolio. Der Rahmenkredit bietet gegenüber anderen Kreditformen den entscheidenden Vorteil, dass ein Kreditrahmen ausgeschöpft werden kann. Ein Rahmenkredit ermöglicht es, einen Kreditrahmen nach dem eigenen Ermessen auszuschöpfen. Als Verbraucher kann man sich so einen Kredit aufnehmen. Wurde der Rahmen nicht vollkommen ausgeschöpft, kann man im Nachfolgenden noch einen weiteren Kredit aufnehmen.

Bei den meisten Rahmenkrediten handelt es sich um eine Form des Ratendarlehens. Die Tilgung des Rahmenkredits erfolgt dem zur Folge in Raten. Der Kreditrahmen, die Laufzeit und die Tilgung können vom Kreditnehmer bestimmt werden. Rahmenkredite werden heute auch im Internet angeboten. Viele Onlinebanken bieten einen günstigen Rahmenkredit an. Rahmenkredite im Internet können im Allgemeinen mit einem niedrigen Zinsniveau überzeugen.
Aus diesem Grund empfiehlt es sich, besonders auf die Onlinebanken einen genauen Blick zu werfen.

Ein Kreditvergleich im Internet kann dabei helfen, den besten Kredit zu finden. Der Kreditvergleich im Internet ist kostenfrei, schnell, einfach und anonym. Der Kreditvergleich im Internet kann mit einem Kreditrechner vollzogen werden. Ein Kreditvergleich für einen Rahmenkredit mit einem Kreditrechner bietet die Möglichkeit, individuelle Angaben zu berücksichtigen. Als Verbraucher hat man die Möglichkeit einen Kreditrahmen, eine Laufzeit, sowie auch eine Tilgung im Vergleich zu berücksichtigen.

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Provision

Es ist eine Zahlung, die oft ausgedrückt wird in Prozent und häufig verwendet wird für mehrere Arten von Diensten, die oftmals Umsatz bezogen sind. Eine Anzahl von Arbeitnehmern erhalten einen Teil oder alle ihre Bezahlungen, indem Sie auf ihrer Arbeit eine Provision verdienen. Börsenmakler, Versicherungsmakler, Verkäufer, Immobilienhändler, Bankiers und viele andere haben einen Anspruch, auf einen Prozentsatz von dem, was Sie verkaufen. Eine Provision ist manchmal das einzige Gehalt, den eine Person erhält, oder es kann ein Prozentsatz von Verkäufen sein, neben einem üblichen Gehalt. Der Prozentsatz ist häufig ein festgelegter Betrag, der jedoch von Geschäft zu Geschäft variieren kann. Menschen, die nur für eine Provision arbeiten, tendieren dazu größere Prozent-Rückerstattungen zu haben als die, die für eine Form des zugrunde liegenden Gehaltes arbeiten. Ein Einzelhandelsverkäufer kann nur einen kleinen Prozentsatz des Umsatzes verdienen, vielleicht ein bis zwei Prozent, während Immobilienmakler oder Versicherungsmakler höhere Prozente verdienen können. In bestimmten Fällen wird der Provisions-Prozentsatz durch die Qualität und Menge der Ware ausgewertet. Deswegen könnte ein Autoverkäufer mehr verdienen beim Verkauf eines neuen Wagens, als beim Verkauf eines gebrauchten Wagens, oder könnte eine höhere Provisionsvergütung haben für den Verkauf eines bestimmten Automodells bei besonderen Verkaufsveranstaltungen.

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Privatkredit

Heute werden Kredite nicht mehr nur von Banken angeboten. Unter den Kreditgebern finden sich auch immer mehr Privatpersonen. Die Privatkreditvergabe bietet die Möglichkeit, einen Kredit ohne eine Bank aufzunehmen. Der Privatkredit eignet sich aus diesem Grund besonders für Personen, die auf einen Kredit von einer Bank verzichten möchten. Bei der Privatkreditvergabe handelt es sich beim Kreditnehmer – als auch beim Kreditgeber – um Privatpersonen. Die Privatkreditvergabe galt früher als unsicher. Heute bieten Kreditvermittler eine Kreditvermittlung zwischen zwei Privatpersonen an. Durch die Kreditvermittler hat die Privatkreditvergabe an Sicherheit gewonnen.

Kreditvermittler sind heute im Internet tätig. Dort stellen sie eine Plattform bereit, auf der Kreditgeber und Kreditnehmer aufeinandertreffen. Der Marktplatz für Kreditnehmer und Kreditgeber stellt eine marktübliche Situation nach, sodass man als Verbraucher auch hier von relativ moderaten Zinsen profitieren kann. Der Privatkredit wird bei den Kreditvermittlern häufig auf zwei unterschiedliche Methoden vergeben. Grundlage ist immer die Anmeldung beim Kreditvermittler. Ein Nachweis über die Person, sowie auch über die Bonität, sind Grundvoraussetzungen für die Kreditvergabe. Die Bonität wird über das Einkommen ermittelt. Im Nachfolgenden wird man als potenzieller Kreditnehmer erfasst. Als Kreditnehmer kann man häufig einen Kreditwunsch in einem Kredit-Pool platzieren. Der potenzielle Kreditgeber kann nachfolgend entscheiden, ob er dem Kreditnehmer einen Kredit einräumen möchte.
Bei der Platzierung des Wunschkredits im Kredit-Pool sollte man als Verbraucher möglichst genaue Angaben hinterlegen, um private Kreditgeber von der Notwendigkeit der Kreditvergabe zu überzeugen. Eine andere Methode ermöglicht es Kreditgebern, einen Kredit auszuschreiben. Sagt das Kreditangebot dem Kreditnehmer zu, kann er beim Kreditgeber eine Kreditanfrage stellen.

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Privatdarlehen

Als Verbraucher kann man heute auf zahlreiche Darlehen zurückgreifen. Neben Banken und Kreditinstituten werden Darlehen heute auch von Privatpersonen angeboten. Ein Privatdarlehen zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl der Kreditnehmer als auch der Kreditgeber Privatpersonen sind. Privatdarlehen werden, wie herkömmliche Darlehen, in verschiedenen Variationen angeboten. Darlehen unterscheiden sich in Bezug auf die Tilgung, die Laufzeit, sowie auch die Darlehenssumme voneinander. Privatdarlehen gelten heute als sicher, da sie häufig über Kreditvermittler angeboten werden. Kreditvermittler bieten heute die Vermittlung zwischen einem privaten Kreditnehmer und einem privaten Kreditgeber an. Kreditvermittler sind heute im Internet tätig, wo sie eine Plattform bereitstellen, auf der Privatdarlehen vermittelt und aufgenommen werden können. Als privater Kreditnehmer muss man sich beim Kreditvermittler nicht nur mit privaten Daten auszeichnen, sondern auch Angaben zu der Bonität machen. Durch die Bonitätsermittlung wird ein späterer Kreditausfall vonseiten des Kreditnehmers verhindert. Als Kreditgeber hat man bei der Anmeldung bei einem Kreditvermittler nur wenig Arbeit.

Die Kreditvergabe eines Privatdarlehens über einen Kreditvermittler erweist sich als einfach. Als Kreditgeber kann man zumeist einen Kreditwunsch in einem Kredit-Pool positionieren. Der Kreditgeber entscheidet darüber, ob er den Kredit gewähren möchte. Eine andere Variante zeichnet sich dadurch aus, dass der Kreditgeber ein festgeschriebenes Angebot ausschreibt. Der Kreditnehmer kann dann eine Kreditanfrage stellen, falls er Interesse an dem Angebot hat. Heute finden sich zahlreiche Kreditvermittler und private Darlehen auf dem Markt. Aus diesem Grund sollte man als Verbraucher von einem Privatdarlehen-Vergleich Gebrauch machen.

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Pfändung

Pfändung ist die Beschlagnahme von Gegenständen wegen Nichtzahlung von Schulden. Diese Praxis geschieht weltweit und wird als mögliches Mittel für Gläubiger erwogen, die ihre Schulden nicht bezahlen können. Regionale Gesetze über den Umgang mit Zwangsvollstreckungen sind unterschiedlich. Menschen, die besorgt sind wegen einer möglichen Pfändung können, einen Anwalt um Rat bitten, um festzustellen, ob es ein Risiko in ihrem Fall ist. Anwälte können auch Menschen Informationen anbieten, damit sie gegen Pfändungen angehen können. In der Regel ist eine gerichtliche Anordnung erforderlich, um Eigentum zu pfänden, und der Schuldner muss, mit einer rechtlichen Mitteilung benachrichtigt werden. Diese Mitteilung enthält Informationen über den Namen des Gläubigers, die Art der Schulden und das Eigentum das gepfändet werden soll. Dieses Eigentum wird einbehalten, bis es versteigert werden kann. Menschen können ihren Besitz wieder auslösen, durch die Zahlung der Schulden. Eine Pfändung ist unabhängig von der Rücknahme, die Eigentum verwendet, um ein Darlehen zu sichern, das beschlagnahmt werden kann, wenn Schuldner mit Darlehenszahlungen in Verzug geraten. In seltenen Fällen sind gerichtliche Anordnungen nicht erforderlich. Steuer-Agenturen kann es gestattet werden, in ihrer eigenen Autorität zu handeln, um Eigentum zu sichern oder beschlagnahmen, nach der Warnung des Steuerzahlers über die Strafen von mangelnden oder ausstehenden Steuern. Steuerliche Beauftragte bieten in der Regel mehrere Möglichkeiten um die Steuerschulden aufzuheben, bevor sie Schritte einleiten, um Eigentum zu beschlagnahmen, einschließlich formaler rechtlicher Kündigungen, die an die Steuerzahler gesendet werden, sowie persönliche Treffen um die Steuerschulden zu diskutieren.

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Kreditspesen: Gerne versteckt!

Die Arbeiterkammer schaut den heimischen Banken sehr gerne auf die Finger bzw. auf die Spesen und hat nun in einem aktuellen Beitrag einige interessante Dinge entdeckt. Den Originalbeitrag mit vielen weiteren Hintergrundinfos findet man auf der Website der AK. Die wesentlichen Details hier kurz & knapp zusammengefasst:

Auch wenn die Spesen bei Sparbüchern, Wertpapieren und Krediten im Vergleich zum Mai 2011 größtenteils unverändert sind, werden bei Hypothekarkrediten nicht selten sehr hohe Nebenspesen verlangt. Diese sind jedoch oftmals versteckt, wie das aktuelle Bankenmonitoring der Arbeiterkammer Wien zeigt. Da Nebenspesen bei den Kreditangeboten oder Preisaushängen nicht immer angegeben werden, können Konsumenten diese auf den ersten Blick nicht erkennen. Während elf der 13 untersuchten Banken keine Entgelterhöhungen vorgenommen haben, wurden bei der bankdirekt.at die Kosten für das Schließen eines Dauerauftrages geringfügig erhöht. Bei der Santander Consumer Bank sind sogar neun Preise in verschiedenen Bereichen gestiegen – wenn auch auf sehr geringem Niveau.
Zehn der 13 untersuchten Banken bieten Wohnfinanzierungen an. Zwar blieben die Nebenspesen bei diesen Hypothekarkrediten größtenteils stabil, insgesamt sind sie jedoch als sehr hoch einzustufen. Darüber hinaus können Konsumenten diese Kosten oft nicht erkennen, da sie in den Preisaushängen, Kreditangeboten oder -verträgen vielfach unter den Tisch fallen. Bis zum Vertragsende können sich daher einige Gebühren ansammeln. Wer einen Hypothekarkredit abschließt, muss mit Kontoführungsgebühren für das Vertragskonto in Höhe von 4,80 bis zu 22,50 Euro rechnen. Die Spesen für die Löschung der Hypothek bei Vertragsende können sogar zwischen 50 und 216 Euro variieren. Diese Kosten werden in den Kreditverträgen jedoch oft nicht angeführt. Zudem sind einige Preismodelle für die Berechnung der Schätzkosten nicht nachvollziehbar, da sie sich nicht am tatsächlichen Schätzaufwand orientieren.
Daher fordert die Arbeiterkammer, dass die Gebühren in der jeweiligen Bankenfiliale angezeigt werden. Darüber hinaus sollten sie auch im Internet verpflichtend veröffentlicht werden. Im Kreditvertrag sollten auch Nebenspesen für die Löschung der Hypothek oder Schätzkosten angegeben werden müssen. Kosten, die einmalig zu Vertragsbeginn oder -ende anfallen, sollten Bestandteil der vorvertraglich zur Verfügung gestellten Informationen sein.

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Notarielle Beurkundung

Die notarielle Beurkundung ist bei bestimmten Verträgen und Rechtsgeschäften ein gesetzliches Erfordernis, damit sie letztendlich rechtsgültig werden. Normalerweise kommt ein Rechtsgeschäft durch Angebot und Annahm zustande. Bei Kauf oder Veräußerung von Grundstücken beispielsweise reicht das so nicht aus. Hier muss der Kaufvertrag notariell beurkundet werden. Und dieser Beurkundungsvorgang ist auch recht genau reglementiert.

Derartige Beurkundungen dürfen nur von Notaren vorgenommen werden, eine Zulassung als Rechtsanwalt ist dazu nicht ausreichend. Die notarielle Beurkundung kann auch als Verhandlung bezeichnet werden. Beim Notar müssen die Beteiligten persönlich erscheinen oder sich durch Vollmacht rechtlich vertreten lassen, sofern das Gesetz eine solche Vertretung vorsieht.

Nachdem sich die Beteiligten ausgewiesen haben, beginnt die eigentliche notarielle Beurkundung. Der Notar verliest das zu beurkundende Schriftstück, also zum Beispiel den Kaufvertrag und vermerkt anschließend die Einwilligung aller Beteiligten zur Beurkundung. Diese Unterzeichnung lautet ‚vorgelesen – genehmigt – unterschrieben, kurz v.g.u‘. Alle Beteiligten sowie der Notar unterzeichnen das Schriftstück im Beisein aller.

Jeder Notar führt eine so genannte Urkundenrolle. Sie ist ein Verzeichnis über alle vorgenommenen Beurkundungen, die dort in der zeitlichen Abfolge erfasst werden. Das Original der notariellen Beurkundung, auch Urschrift genannt, verbleibt beim Notar selbst, alle Beteiligten erhalten Originalausfertigungen oder Abschriften.

Typische Rechtsgeschäfte für eine notarielle Beurkundung sind unter anderem der Ehevertrag, der Schenkungsvertrag sowie alle Erbschaftsvorgänge wie öffentliches Testament, Erbvertrag oder Erbverzichtsvertrag. Rechtsgeschäfte, die ohne notarielle Beurkundung abgeschlossen werden, obwohl gesetzlich vorgeschrieben, sind wegen dieses Formfehlers unwirksam, also nichtig. Sie sind wie gar nicht zustande gekommen.

Die Beurkundungsgebühr, die der Notar für die notarielle Beurkundung berechnet, ist gesetzlich festgelegt.

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Nettodarlehensbetrag

Bei der Berechnung der Gesamtkosten eines Darlehens, unterscheidet man zwischen dem Bruttokreditbetrag und dem Nettodarlehensbetrag. Auf diese Weise kann man genau sehen, wie hoch die Kosten sind, die die Bank eigentlich insgesamt auf die Kreditsumme draufschlägt. Hier fallen sowohl die Zinskosten als auch die Bearbeitungsgebühren für das eigentliche Darlehen an. Die Nettodarlehenssumme ist also die Summe, die man eigentlich selbst zur Verfügung hat ohne Verlust zu machen.

Man entscheidet sich für die Aufnahme eines Darlehens und geht mit dem Antrag zur Bank. Hier muss man die Formalitäten wie Sicherheiten oder Bonität klären und erhält dann ein Angebot von der Bank für das Darlehen. Wenn man nun einen genauen Blick auf die eigentliche Summe wirft, wird man feststellen, dass diese deutlich höher ist, als das was man eigentlich von der Bank haben wollte. Neben der Belastung durch die Zinsen wird nämlich in den meisten Fällen auch eine Bearbeitungsgebühr auf das Darlehen aufgerechnet. Dadurch wird es in der Gesamtsumme erheblich teurer. Dabei ist nur der Nettodarlehensbetrag für den Kreditnehmer von wirklichem Interesse. Schließlich ist dies die Summe, die er ausgezahlt bekommt bevor die Zinsen und die Gebühren aufgerechnet werden.

Wenn man sich also mit der Kalkulation für die Summe des eigentlichen Darlehens beschäftigt muss man immer bedanken, dass die Bank eine Vielzahl von zusätzlichen Kosten auf den Nettodarlehensbetrag aufrechnet. Nur wenn man hier richtig kalkuliert, kann man sicher sein, dass man sich mit der gesamten Summe für das Darlehen nicht verhebt und sie auch ohne Probleme wieder an die Bank zurückzahlen kann.

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Nachfinanzierung

Wenn man ein größeres Vorhaben mit Hilfe eines Darlehens finanzieren möchte, ist die Planung für den Kredit das wichtigste. Es kommt aber immer wieder vor, dass die ursprünglich eingeplante Summe des Darlehens für das eigentliche Vorhaben nicht ausreichend ist. Wenn dann ein weiteres Darlehen bzw. ein weiterer Kredit aufgenommen werden muss spricht man von einer sogenannten Nachfinanzierung.

Ein typisches Beispiel für die Notwendigkeit einer Nachfinanzierung findet sich bei dem Bau von Immobilien. Bevor man ein Darlehen für die Finanzierung einer eigenen Immobilie aufnimmt, muss man die Kosten genau planen. Es kommt im Laufe der Bauphase aber immer wieder vor, dass entweder die Dienstleistungen oder die Materialien für das Haus deutlich teurer werden als eingeplant. Solche Dinge kann man vorher nicht kalkulieren und benötigt dann entsprechend mehr Kapital als ursprünglich eingeplant. Die Nachfinanzierung wird für solche Zwecke genutzt. Da aber die Sicherheiten meistens für das eigentliche Darlehen genutzt werden, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Genehmigung. Dementsprechend wird eine Nachfinanzierung dann nur mit sehr hohen Zinsen genehmigt.

Derweil ist es normal, dass man bei der Aufnahme von größeren Darlehen mit einer entsprechenden Puffersumme arbeitet. Um die hohen Zinsen einer Nachfinanzierung nicht tragen zu müssen, plant im Darlehen eine entsprechende Summe für nicht einkalkulierbare Probleme bei der Erfüllung der Aufträge ein. Auf diese Weise hat man eine Sicherheit für besondere Notfälle und kann sich sicher sein, dass man auch bei einem höheren Bedarf an Kapital keine teure Nachfinanzierung mit der Bank beginnen muss.

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Monatliche Rate

Mithilfe einer vertraglichen Vereinbarung für eine monatliche Rate wird ein Anspar- oder Darlehensvertrag regelmäßig ergänzt. Hierbei gibt es jedoch unterschiede bei den Passiv- und Aktivgeschäften. Bei den Passivgeschäften der Bank, also den Anspar- und Anlageprodukten der Bank, ist eine monatliche Rate eine sogenannte Kann-Vereinbarung. Eine monatliche Ratenvereinbarung ist dann sinnvoll, wenn für einen gewissen Zweck angespart werden soll. Wenn ein monatlicher Betrag vom Girokonto abgebucht wird, so ist die Wahrscheinlichkeit einer regelmäßigen Besparung eher gegeben, als wenn vom Kunden selbst Sonderzahlungen geleistet werden.

Anders ist dies bei den Aktivgeschäften der Bank. Hierunter fallen alle Kreditvergaben der Bank und für den Finanzgeber ist es natürlich von oberster Priorität, dass der Darlehensbetrag vom Kunden zurückgezahlt wird. Deshalb ist eine monatliche Rate hier keine freiwillige Leistung des Kunden, sondern eine Muss-Vereinbarung. Mithilfe der monatlichen Rate wird der Kreditbetrag zurückgezahlt. In dieser Rate verstecken sich meist die Zins- und Tilgungsleistungen, sodass mit einer monatlichen Rate der vereinbarte Zins geleistet wird, aber gleichzeitig eine Rückzahlung des Ursprungsbetrages stattfindet. Gegebenenfalls ist die Bank auch bereit, die monatliche Rate in eine viertel- oder halbjährliche Rückzahlungsvereinbarung umzustellen. Dies muss jedoch mit der Bank vertraglich geregelt werden, da das Wichtigste für den Kreditgeber, die Gewissheit der Rückzahlung, ist.

Monatliche Ratenvereinbarungen können nach Rücksprache mit der Bank meist angepasst oder gegebenenfalls auch ausgesetzt werden. Jedoch müssen solche Entscheidungen immer mit Rücksprache des Kreditinstituts erfolgen. Eine seriöse und kompetente Bank wird einem Änderungswunsch bei der Ratenhöhe meist nachkommen.

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