Ausfallbürgschaft

Unter einer Ausfallbürgschaft versteht man eine gesonderte Bürgschaftsform, die dem Kreditgeber zur Absicherung von einem Kredit dient. Dabei muss ein Bürge für den Ausfall einstehen, wenn beim Gläubiger nichts mehr zu holen ist.

Diese Form wird sehr häufig bei Unternehmen angewandt, die keine ausreichenden Sicherheiten zur Aufnahme eines Kredites haben, so wird das Restrisiko von einen Dritten (Bürgen) übernommen.
Ein Bürge muss allerdings wenn es sich um eine Ausfallbürgschaft handelt erst dann bezahlen, wenn trotz Zwangsvollstreckung beim Gläubiger nichts zu holen wart.
Gerade bei Banken ist eine Ausfallbürgschaft sehr beliebt, um das evtl. Ausfallrisiko deutlich zu verringern. Ist die Bank dabei von dem Schuldner nicht voll überzeugt, dass dieser den Kredit auch komplett tilgen kann, teilt sie das Risiko dabei auf.

Gerade im Freundes- und Verwandtenkreis kann sich eine Ausfallbürgschaft als recht tückisch erweisen, die viele über die möglichen Folgen gar nicht genug wissen und teilweise sorglos den Vertrag unterschreiben. In den meisten Fällen ist es daher ratsam einen Höchstbetrag festzulegen.
Bei einer Ausfallbürgschaft muss der jeweilige Bürge nicht nur den noch ausstehenden Betrag übernehmen, sondern auch die Kosten des jeweiligen Verfahrens.

Eine Antwort

  1. Anonymous 7. Juli 2013

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