Auslandskredite

Während in früheren Jahren eine Kreditaufnahme nahezu ausschließlich bei der eigenen Hausbank möglich war, hat sich diese Situation heutzutage deutlich verbessert. Kredite werden in der heutigen Zeit von allen Kreditinstituten, und darüber hinaus auch noch von Kreditvermittlern angeboten. Zu den Banken und Sparkassen als Filialunternehmen mit ihren zahlreichen Haupt-, Neben- und Zweigstellen sind die Direktbanken und die Onlinebanken hinzugekommen.

Auslandskredite werden über das Internet angeboten. Dabei handelt es sich um Banken, die ihren Geschäftssitz im Ausland haben und ihre Kredite über Onlinebanken anbieten. Führend sind auf diesem Gebiet die Schweiz sowie Liechtenstein, und deswegen wird umgangssprachlich auch vom Schweizer beziehungsweise vom Liechtensteiner Kredit gesprochen.

Jeder Kreditgeber versucht, das Risiko des Kreditausfalls zu minimieren. Sei es durch eine möglichst genaue Bonitätsprüfung, durch Recherchen bei Wirtschaftsauskunfteien, oder durch einen höheren bis hohen Effektivzinssatz. Der Auslandskredit wird in der Regel als ein Kredit ohne Anfrage bei irgendwelche Auskunfteien und ohne anschließenden Eintrag angeboten. Vielfach wird keine allzu detaillierte Bonitätsprüfung durchgeführt, dem Kreditgeber reicht die Post-Identifikation des Antragstellers. Das damit verbundene, erhöhte Kreditrisiko wird zum einen durch die Kredithöhe, zum anderen durch einen deutlich höheren Effektivzins reduziert. Auslandskredite sind oft auf auf bis zu 5.000 Euro begrenzt, und der Zinssatz ist deutlich höher als bei Filialbanken.

Das Interessante an einem Auslandskredit ist der Verzicht auf jeglichen Kontakt zu Wirtschaftsauskunfteien. Denn auch eine Kreditanfrage wird von dem betreffenden Kreditinstitut dort eingetragen. Der Auslandskredit wird zügig und diskret bewilligt, so dass innerhalb von zwei, maximal drei Wochen der Kredit verfügbar ist.

Und, die Bonität des Kreditnehmers ist davon nicht betroffen!

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