Avalgebühr

Von | 15. Mai 2012

Die Avalgebühr wird auch als Bürgschaftsgebühr bezeichnet. Sie fällt an, wenn eine dritte Partei, die nicht am Kreditvertrag beteiligt ist, die Bürgschaft für diesen Kredit übernimmt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Privat- oder Geschäftsmann eine Sicherheit stellen muss, jedoch die finanziellen Mittel zum Zeitpunkt des Avalabschlusses liquide nicht verfügbar hat. Mit der Avalgebühr werden Prüfungs- und Verwaltungsaufwand, sowie die Risikoübernahme der Bürgschaft abgedeckt. Ihre Höhe hängt von der Art der Bürgschaft und der Bank ab. So gibt es zum Beispiel Mietavale und Anzahlungsavale, bei denen die Provision für das Geldinstitut deutlich geringer ist, als die Sollzinsen für einen vergleichbaren Kredit. Generell gesehen, befindet sich die Gebühr im Rahmen von 1 % bis 2.5 % des abgesicherten Betrages und ist je nach Vereinbarung eine einmalige oder laufende Abgabe.
Die Avalgebühr wird vom Darlehensnehmer getragen.

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