Bankabsicherung

In der Banken- und Finanzkrise in den vergangenen Jahren war oftmals die Frage vorhanden, warum sich die Banken nicht selbst gegen den Ausfall ihrer Kredite abgesichert haben. Seitdem einige Banken auf der Welt von ihren Ländern gerettet werden mussten, gibt es auch neue Gesetze für die Bankabsicherung. Die riskanten Kredite und Anlagen der Banken müssen jetzt mit unterschiedlichen Methoden gegen einen Ausfall abgesichert werden.

Zu Beginn des Jahrtausends war es normal, dass die Banken allerlei Kredite an äußerst zweifelhafte Kreditnehmer vergeben haben. Dadurch haben die Banken ein erhebliches Risiko in ihren eigenen Bilanzen erzeugt, welches sich dann in der Finanzkrise im Jahr 2008 und 2009 zu einer echten Bedrohung entwickelt hat. Ursprünglich mussten die Banken einen geringen Anteil der vergebenen Kredite und Darlehen in Form von Eigenkapital haben. Die Quote war zu diesem Zeitpunkt allerdings so gering, dass die Banken nicht einmal einen ernsthaften Prozentsatz ihrer ausgefallenen Kredite absichern konnten. Das hat sich mit der Krise geändert. Heute muss die Bankabsicherung zu einem hohen Prozentsatz erfolgen damit die Banken nicht noch einmal in eine Situation wie 2009 kommen. Aber wie funktioniert die Bankabsicherung?

Heute müssen die Banken regelmäßig ihren Bestand an Kredite und Darlehen an die Zentralbanken melden. Diese geben dann die Aufgabe weiter, dass Eigenkapital entsprechend der Bilanzsumme zu erhöhen oder entsprechende Sicherheiten bei der Zentralbank zu hinterlegen. Die Bankabsicherung fungiert also als wichtiges Instrument in der heutigen Finanzwelt. Wenn man sich mit der Bankabsicherung beschäftigen möchte, sollte man die Papiere der Zentralbanken studieren. Dort kann man lesen, welche Bank sich wie gegen Ausfälle absichert.

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