Bankeinlagen – Was sind Bankeinlagen?

Als Bankeinlage, auch Bankguthaben, bezeichnet man eine Form des Buchgelds (in den Büchern von Banken auftauchendes Guthaben, nicht Bargeld), das von Dritten auf Banken eingezahlt wurde.

Es sind also alle Gelder, die Kunden als Guthaben auf ihren Konten und Sparkonten haben. Bankeinlagen können nach der Länge der Laufzeit mittelfristig, kurzfristiges und langfristiges Kapital sein. Banken und Kreditinstitute arbeiten mit Bankeinlagen, sie refinanzieren sich durch Bankeinlagen und kommen so an Kapital, welches sie an potentielle Darlehensnehmer verleihen können. Allerdings müssen die Banken ihren Kunden deren Bankeinlagen zur Verfügung stellen, wenn es der Kunde so wünscht und sobald es der Vertrag hergibt. Wer also Kunde einer Bank sein Kapital als Bankeinlage einer Bank zur Verfügung stellt, bekommt natürlich auch Zinsen gutgeschrieben, die mit der Höhe der Bindungsdauer steigen. Bankeinlagen sind im Gegensatz zu Wertpapieren und Beteiligungspapieren wie beispielsweise Aktien eine risikoarme Finanzanlage. Banken in Deutschland verpflichten sich, dass die Bankeinlagen ihrer Kunden sicher sind. Das gilt auch dann, wenn die Bank insolvent wird. Auch dann muss die Bank das angelegte Geld seinen Kunden in voller Höhe zurückzahlen können. Das wird erreicht durch staatliche Eigensicherungsgesetze, durch die Bankeinlagen in voller Höhe versichert sind.

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