Baubeschreibung

Der Begriff Baubeschreibung wird zumeist im Sprachgebrauch bei der Immobilienfinanzierung verwendet. Allerdings wird die Baubeschreibung oft fälschlicherweise mit der Baubeschreibung im Rahmen eines Neubauvorhabens verwechselt.
Bei der Finanzierungsprüfung wird eine Baubeschreibung jedoch als Grundlage für die Werthaltigkeit des zu finanzierenden Objekts herangezogen. Hierbei kann es sich dann aber durchaus auch um eine Gebrauchtimmobilie handeln.

Inhaltlich entspricht die Baubeschreibung einer oberflächlichen Wertermittlung und beinhaltet somit die wichtigsten Kriterien zur Beleihungsprüfung des Beleihungsobjekts.

Zunächst wird in jedem Fall die Lage, sprich Standort und Adresse des Beleihungsobjekts, angegeben sein. Dann sollte die Baubeschreibung auch Angaben zum aktuellen Objektzustand enthalten. Am Beispiel eines Einfamilienhauses soll hier eine Übersicht der weiteren, wichtigsten Objektangaben vorgestellt werden.

Die Beschreibung beginnt zumeist mit der Stockwerksangabe, hat das Haus Keller oder Dachboden und welche Dacheindeckung ist vorhanden.
Weiterhin wird beschrieben mittels welcher Heizanlage das Haus beheizt wird, die Warmwasseraufbereitung wird hinterfragt sowie die Ausstattung der einzelnen Räume mit Heizkörpern ist vermerkt. Ebenfalls ist beinhaltet welche Bodenbeläge und ob Holzdecken vorhanden sind.
Auch ist angegeben welche Wandbeläge, speziell auch in den Feuchträumen, angebracht sind. Ebenfalls wird das zu finanzierende Objekt mittels der Baubeschreibung von der Infrastruktur her beleuchtet. Welche Verkehrsanbindungen, welche Bus – und Bahnverbindungen sind vorhanden und ist Autobahn Nähe gegeben. Selbst die Nähe zu Kindergärten und Schulen spielt hierbei eine Rolle.

Hinterlassen Sie eine Antwort