Baudarlehen in Österreich

Baufinanzierung ist in Österreich Ländersache, d. h. von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Die alte Faustregel, dass man bei einer langfristigen Finanzierung von Bauvorhaben mindestens über 30 % Eigenmittel verfügen sollte, gilt in Zeiten der Finanzkrise schon längst nicht mehr.
Da es sich um eine Art Kredit handelt, müssen natürlich einige Vorraussetzung erfüllt werden. Die Kreditinstitute bestehen auf Sicherheiten, die meistens duch einen Eintrag im Graundbuch erfolgen. Bei Gesprächen mit Banken ist der wichtigste Punkt die eigene Bonität. Dabei wird das Einkommen den Fixkosten gegenübergestellt und so die monatliche Belastung berechnet.
Da diese Finanzierungsprojekte sehr langfristig laufen, ist eine genaue Planung und besonders der Vergleich verschiedener Varianten lohnenswert. Es empfiehlt sich alle Förderungsmöchlichkeiten voll auszuschöpfen und die Anbieter genauestens zu vergleichen. Es kommt zu erheblichen Unterschieden bei den Bearbeitungsgebühren, Zinsen, Tilgungsraten usw.
Die Kombination von mehreren Modellen erweist sich oft als besonders günstig. Beliebt ist die sog. Bausparfinanzierung, die aber nur dann sinnvoll ist, wenn man über einen bereits länger eingezahlten Bausparvertrag verfügt.
Die Zinssätze stehen derzeit auf einem fast historischen Tief, glaubt man aber den Ankündigungen der österreichischen Kreditwirtschaft, muss von einer empfindlichen Erhöung ausgegangen werden.

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