Baunebenkosten

Alle Kosten, die bei der Errichtung einer Immobilie entstehen, aber nicht in die großen drei Bereiche Grundstück-Kauf, Planung und Errichtung der Immobilie fallen, bezeichnet man als Baunebenkosten.

In die Baunebenkosten fallen beispielsweise die Gebühren, die bei Erteilung der Baugenehmigung zu entrichten sind oder auch die Zinsen für den Kredit, der zur Finanzierung des Bauvorhabens aufgenommen wurde. Auch die Kosten für die Bauversicherung sowie kleinere Posten, wie Telefon- oder Kopierkosten fallen in diesen Bereich. Bei den meisten Bauvorhaben wird ein Richtfest veranstaltet. Auch die Kosten für dieses Fest werden zu den Baunebenkosten gezählt.

Nicht in den Bereich der Baunebenkosten fallen hingegen die sogenannten Kaufnebenkosten. Das wiederum sind jene Kosten, die beim Kauf eines Grundstücks zusätzlich entstehen. Gemeint sind beispielsweise die Grunderwerbssteuer, die Provision für den Makler oder auch die Gebühren, die beim Eintrag ins Grundbuch zu entrichten sind.

Hinterlassen Sie eine Antwort