Bauzeitzinsen

Um die Gesamtkosten für ein Bauprojekt zu ermitteln wird oft von sogenannten Bauzeitzinsen gesprochen. Doch was genau sind Bauzeitzinsen? Wo und wann entstehen diese? Und warum müssen Sie unbedingt berücksichtigt werden?

Wer sich bei der Schaffung der eigenen 4 Wände für den Bau eines Hauses oder einer Wohnung entschieden hat, der wird sich sehr ausgiebig mit dem Projekt beschäftigen müssen. Die Bauphase ist lang und beginnt nicht erst mit dem Spatenstich. Auch Kosten entstehen schon vor Beginn des Baus und müssen zum Teil während der Bauphase getragen werden.

Baukosten die nicht durch das Eigenkapital gedeckt sind, sondern aus dem Darlehen gezahlt werden, verursachen Bauzeitzinsen. Da der Darlehensgeber üblicherweise die Zinsen nicht erst bei Fertigstellung des Bauprojekts erhebt, werden diese fällig, nachdem die ersten Teile des Darlehens zur Zahlung von fälligen Baukosten oder dem Grundstückserwerb angefordert worden sind. Die hier zu zahlenden Zinsen noch während der Bauphase sind dann die Bauzeitzinsen.

Die Bauzeitzinsen können je nach Dauer des Bauvorhabens besonders gering ausfallen oder aber einen doch recht erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen. Da bis zur Fertigstellung des neuen Wohnortes wohl auch noch die Miete oder die Darlehensbelastung des bisherigen Wohnortes gezahlt werden muss, ist hier eine Doppelbelastung aus Miete und Bauzeitzinsen zu berücksichtigen. Um hier eine Mehrbelastung zu vermeiden sollten die Bauzeitzinsen in den Gesamtkosten großzügig berücksichtigt werden. Um auch eventuelle Verzögerungen beim Bau zum Beispiel durch Witterungseinflüsse finanziell unbeschadet zu überstehen, ist es ratsam die Höhe der entstehenden Bauzeitzinsen genau zu kalkulieren. Damit können Sie dann sorgenfrei in Ihr neues Zuhause einziehen.

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