Bearbeitungsgebühr bei Kredit

Bei einem Kredit möchte die Bank eine Bearbeitungsgebühr für den Kredit einheben. Die Bank argumentiert, dass diese doch (soviel) Aufwand hatte mit diesem Kredit und die Bearbeitungsgebühr deckt eben genau diese Kosten ab. Je nach Art des Kredites dauert die Bearbeitung eines Kredits unterschiedlich. Typische Konsumkredite für Autos, TV-Gerät, etc. sind sehr schnell bearbeitbar. Das krasse Gegenteil hinsichtlich Bearbeitungsaufwand wäre der Hypothekarkredit für einen Hauskauf. Hier ist die Bearbeitungszeit wesentlich höher.

Bearbeitungsgebühr für Kredit verhandeln!

Die Bank wird so tun, als ob die Bearbeitungsgebühr für den Kredit eine fixe Sache sei, jedoch das ist sie nicht. Die Bank bräuchte gar keine Bearbeitungsgebühr verlangen, aber die Caritas ist eine Bank nun auch wieder nicht. Das bedeutet für Sie, dass die Bank kein Recht hat eine Bearbeitungsgebühr einzuheben. Diese ist Verhandlungssache, aber ganz weg werden Sie diese wohl nicht verhandeln können.

Höhe der Kredit-Bearbeitungsgebühr

Die Höhe der Kredit-Bearbeitungsgebühr ist von Bank zu Bank und von Kredit zu Kredit unterschiedlich. Diese wird entweder als fixer Betrag oder auch prozentuell angegeben. Beispielsweise ist bei der Santander Bank die Bearbeitungsgebühr 0,8 % von der Kreditsumme. Bei der Teambank hingegen sind es pauschale 129,05 Euro. Für den Kreditnehmer ist es leichter verständlich, dass die Bearbeitungsgebühr ein nomineller Betrag ist und keine Prozentangabe, denn der Aufwand bleibt für den Kredit gleich (ob 5.000,00 oder 50.000 Euro Kreditsumme bei einem Konsumkredit).

Fälligkeit der Bearbeitungsgebühr

Die Bearbeitungsgebühr für einen Kredit wird erst mit Abschluss eines Kredits fällig. Wenn vor Abschluss des Kredits eine Bearbeitungsgebühr verlangt werden sollte, dann passen Sie auf, denn das ist nicht normal!

Viel Glück beim Verhandeln Ihrer Bearbeitungsgebühr!

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