Bearbeitungsgebühr

Eine Bearbeitungsgebühr kann bei der Vergabe von Krediten durch das jeweilige Kreditinstitut erhoben werden. Mit dieser Gebühr soll der Arbeitsaufwand der Bank, der bei der Bearbeitung des Kredites entsteht, gedeckt werden. Die Höhe dieser Gebühr unterliegt keinen festen Regeln und ist deshalb von Bank zu Bank unterschiedlich (und damit auch verhandelbar!).

So kann es ein fester Betrag sein oder die Höhe der Bearbeitungsgebühr kann sich auch nach der jeweiligen auszuzahlenden Kreditsumme richten. Auch die Art des Kredites kann durchaus ein Kriterium für die Höhe der anfallenden Bearbeitungsgebühren sein. So erfordert zum Beispiel ein Hypothekenkredit natürlich viel mehr Bearbeitungszeit und –aufwand als ein einfacher Raten- oder Konsumkredit. Die Gebühr wird aber stets erst mit Abschluss des Kreditvertrages fällig und nicht bereits für das Einholen eines Kreditangebotes. Beim Kreditvergleich stellt diese Bearbeitungsgebühr aber eine sehr wichtige Kennziffer dar. Die Gebühr wird nämlich in der Regel der Kreditsumme aufaddiert und so durch die monatlichen Raten mit beglichen. Deshalb erhöht eine Bearbeitungsgebühr in diesem Fall auch den effektiven Jahreszins. Dies sollte beim Vergleichen verschiedener Angebote unbedingt mit berücksichtigt werden. Man kann vor Kreditabschluss natürlich auch mit der Bank über die Höhe dieser Gebühr verhandeln. Es gibt durchaus auch Banken und Kreditinstitute die zum Beispiel gar keine Bearbeitungsgebühr erheben.

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