Beleihungsunterlagen

Die Beleihungsunterlagen beziehen sich auf das zu finanzierende bzw. zu beleihende Objekt (Haus/Wohnung). Dabei fordert das darlehensgebende Institut im Zusammenhang mit der Darlehensprüfung die sogenannten Beleihungsunterlagen an, um den Wert des Objektes prüfen zu können. Die für das Kreditinstitut zu klärende Frage dabei ist, ob das Beleihungsobjekt im Falle des Kreditausfalls verwertet werden kann und somit genügend Kapital zur Tilgung des Darlehens abwirft. Der Prüfung des Beleihungsobjektes und dessen Wertes kommt mittlerweile eine gehobene Bedeutung zu.

Daher ist es wichtig für die Darlehensprüfung die Beleihungsunterlagen vollständig, ordentlich und in bester Qualität zur Verfügung zu stellen. Wenngleich teils Gutachter zur Prüfung der Objekte herangezogen werden, so prüfen und bewerten in den meisten Fällen noch immer Bankangestellte die Unterlagen. Umso wichtiger für die Darlehensprüfung ist die Qualität der Beleihungsunterlagen. So sollten dazugehörende Fotos vom Objekt in Farbe, bester Qualität sein und das Objekt von allen Seiten bei schönstem Wetter zeigen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ein blasses Farbbild vom eigenen Drucker erzeugt lässt meist Ernüchterung beim Bankangestellten aufkommen. Ein Bild, welches ohne Zweifel den letzten Urlaub ins Gedächtnis kommen lässt, dürfte also bei der Bewertung bessere Karten haben. Ein Foto der zeigenswerten Umgebung kann ebenfalls beigefügt werden.

Ebenso sind weitere Unterlagen wie ein Grundbuch, Lageplan oder Flurkarte, eine Baubeschreibung, Grundrisse und die Berechnungen der Wohnfläche und des umbauten Raumes als Beleihungsunterlagen bereitzustellen.
Eine genaue Aufstellung der Baukosten des Objektes bei Neubauten bzw. eine Aufstellung der Baukosten, weiterer Ausbauten (Anbau, Kamin, Garage, Carport) und Modernisierungskosten bei Bestandsobjekten sollten den Beleihungsunterlagen beigefügt sein.

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