Bürgschaft für Kredit in Österreich (Kreditbürgschaft)

Bei einer Bürgschaft ist es so, ganz allgemein gehalten – also auch ohne Kredit – dass sich der Bürge verpflichtet den Gläubiger zu befriedigen, falls der eigentliche Schulder seinen Verbindlichkeiten nicht nachkommen kann. Bei der Bürgschaft haftet also der Bürge bzw. die Bürgen für eine fremde Schuld. Meist haben die Bürgschaften den Sinn, dess ein Kredit besichert wird. Dies nennt man dann eine Kreditbürgschaft. In Österreich findet man 4 verschiedene Bürgschaftsformen.

  • Bürgschaft als „Bürge und Zahler“
  • „Normale“ Bürgschaft
  • Ausfallsbürgschaft
  • Bürgschaft bei Ehescheidung

Bei Bürgschafskrediten kommt meist die Bürgeschaft „Bürge & Zahler“ zur Anwendung. Findige Kreditnehmer glauben, dass es gut ist, wenn man als Bürge jemanden nimmt, der finanziell nicht die Möglichkeiten hat, im Falle des Falles als Bürge dann den Kredit rückzuzahlen. Grundsätzlich hat hier die Bank dann das Problem. In der Praxis kommt es hier nämlich genau aus diesem Grunde immer wieder zu Problemen bei Bürgschaftskrediten in Österreich. Familienmitglieder oder Freunde lassen sich überreden, dass sie eine Bürgschaft übernehmen, obwohl sie einkommensschwach sind und/oder vermögenslos. Wenn es später dann zu einer Gerichtsverhandlung kommt, könnte der Richter den Bürgen freisprechen, denn hier wird der Punkt aus dem Konsumentenschutzgesetz „unter Berücksichtigung besonderer Umstände“ herangezogen, welcher die Verpflichtung eines Bürgen schmälert bzw. mäßigt.

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