Einen Kredit absichern

Die meisten Banken in Österreich verlangen bei der Absicherung eines Kredits vor allem Bonitäten, also finanzielle Sicherheiten des Kreditnehmers, in Anspruch. Verfügt ein Kreditnehmer nicht über solche Sicherheiten, so kann er damit rechnen, dass ein Kreditvertrag – gerade bei hohen Summen – heuzutage fast nicht mehr zustande kommen kann, weil die meisten Banken Angst vor dem typischen Kreditausfall haben.
Die Absicherung eines Kredits ist im Regelfall abhängig von der Kreditlaufzeit, ebenso auch von der Kreditform. Die sogenannte Bürgschaft wird bei kurz- und mittelfristigen Kreditsicherungen verwendet. Bei einer Bürgschaft unterscheidet man zwischen der normalen Bürgschaft und der gesamtschuldnerischen Bürgschaft. Hier tritt eine dritte, nicht beteiligte Person in den Vetrag mit ein, die entweder gesamtschuldnerisch haftet oder sich auch für die Tilgung des reinen Kredits beschränkt.

Damit ein langfristiger Kredit abgesichert werden kann, verwendet man oft andere Mittel zur Kreditsicherung. So gibt es Grundpfandrechte, wie beispielsweise die Hypothek oder auch die Grundschuld. Gerade diese ist ein beliebtes Sicherungsmittel. Die Hypothek funktioniert ganz ähnlich, allerdings muss bei ihr eine Forderung voraus geschehen. Die Grundschuld ist dagegen nur ein dingliches Recht. Eine Hypothek zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass ein Grundstück durch die Bank belastet wird und dieses sozusagen als Pfand nimmt. Wenn die Tilgung dann erfolgt ist, wird diese Hypothek wieder aufgehoben und gehrt wieder dem, der den Kredit vorher aufgenommen hat.

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