Endfälliger Kredit nach der Wirtschaftskrise

In Österreich gibt es viele Menschen, die das Thema endfälliger Kredit sehr beschäftigt, gerade, weil es sie auch selbst betrifft. Nicht umsonst geriet der endfällige Kredit in Österreich deshalb stark in die Kritik. In Zeiten der Wirtschaftskrise brachte er nicht gerade wenige Kreditnehmer in große Schwierigkeiten. Obwohl schon zu damaligen Zeiten bekannt geworden war, dass man bei der Aufnahme eines endfälligen Kredits ein sehr großes Risiko eingeht – gerade wegen der wirtschaftlichen Situation.

Wie sollte man sich verhalten, wenn man einen endfälligen Kredit hat und der Tilgungsträger zum Ansparen nicht die erwartete Leistung bringt?

Bei einem endfälligen Kredit ist während seiner Laufzeit immer nur die reine Belastung durch die Zinsen abzubezahlen. Erst ganz zum Schluss der Laufzeit werden die aufgenommenen Summen vollständig getilgt. Hier muss man sich vorher in jedem Fall darum kümmern, dass die benötigte Summe auch wirklich zur Verfügung steht, wenn sie letztendlich gebraucht wird. Das Problem ist dann da, wenn die bereits gesparte Summe nicht ausreicht, um die verlangte Summe abzubezahlen.

Das Ansparen der Geldsumme ist der Tilgungsträger. Möglich ist dies zum Beispiel nur mit einem Bausparvertrag, Fondssparplan oder auch einer Lebensversicherung. Man muss hier auch beachten, dass die Summe vollkommen zusammen gespart sein muss, wenn sie gebraucht wird am Ende. Um die Jahrtausendwende wurden sehr oft endfällige Kredite in Fremdwährungen aufgenommen. Hier besteht neben den Zinsrisiken und Fremdwährungsrisiken eben auch das Risiko des endfälligen Kredits. Hier z. B. gibt es immer öfters Empfehlungen, dass man diesen endfälligen Kredit auf einen Tilgungskredit umstellen solle, um das möglicherweise entstehende Risiko abzudenken.

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