Erschließungskosten

Unter Erschließungskosten versteht man anfallende Kosten, um ein Grundstück bewohnbar zu machen. Gemeint ist damit einerseits der Anschluss an öffentliche Netze: Strom, Gas, Wasser und Kanal, aber auch Telefon, TV, Internet und Fernwärme. In die Erschließungskosten fallen ebenfalls die Kosten für den Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz, also die Errichtung einer Straße zu dem Grundstück.

Die Erschließungkosten sind von hoher Bedeutung, um ein Grundstück bebauen zu können. Für nicht erschlossene Grundstücke wird in der Regel keine Baugenehmigung erteilt.

Für die Erschließung eines Grundstücks ist in Österreich die Gemeinde verantwortlich. Den Großteil der Kosten trägt aber der Grundeigentümer. Die Gemeinden bitten den Eigentümer mit bis zu 90% der Gesamtkosten zur Kasse, schreibt das Internetportal conserio.at. Grundstückspreise erscheinen oft günstiger, wenn die Erschließungskosten noch nicht einberechnet sind.

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