EUR – CHF: 1:1 Parität schon bald?

Durch die Schuldenkrise in den Vereinigten Staaten und einigen Euroländen und auch die etwas schwächelnde Konjunktur erreicht der Goldkurs in den letzten Wochen immer neue Rekordstände, zwischenzeitlich wurden für eine Feinunze 1635,90 US-Dollar aufgerufen.
Neben dem massiven Edelmetall entscheiden sich aber auch immer mehr Anleger für die Flucht in den als so sicher erscheinenden Schweizer Franken. Durch massive Zukäufe erreicht der Schweizer Franken immer neue Höchststände. Nach den andauernden Verlusten zu Beginn dieser Woche verlor der Euro auch am Dienstag weiter an Wert,für einen kurzen Zeitraum erhielt man für einen Euro weniger als 1,10 Schweizer Franken. Aus diesem Grund sprechen bereits einige Analysten von der Möglichkeit eines Gleichstandes zwischen der europäischen Gemeinschaftswährung und dem Schweizer Franken.
Laut einiger Analysten ist es durchaus möglich, dass ein Euro in Zukunft für 1,0 CHF gewechselt werden kann, selbst ein noch tieferes Niveau sei durchaus denkbar. Dieses Szenario hält Valentin Hofstätter, Raiffeisen Research, zumindest für möglich, wenn die Schuldenkrise im Euroraum sich weiter zuspitzen sollte. Auch wenn der Schweizer Franken laut Experten aktuell deutlich überbewertet sei, wäre bei einer Kursberuhigung auch ein Kurs denkbar, der um 1,30 liege.
Die Sorgen über die globale Entwicklung in der Wirtschaft scheinen aber aktuell zu überwiegen, wie einige Meinungsumfragen ergeben haben. Laut Spectra beträgt in Österreich der Anteil der Personen, die davon ausgehen, die Wirtschaft werde sich wieder erholen, nur noch 24 Prozent, davor betrug der Anteil noch 30 Prozent.

Weitere Quellen, die an eine 1:1 Parität des Schweizer Franken zum Euro glauben finden sich ebenfalls. Hier ein paar Quellenangaben:

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