Finanzierungen in Österreich

Es gibt verschiedene Formen der Finanzierung in Österreich, hier eine Auswahl der wichtigsten Möglichkeiten:

  • Ratenkredit: Hier wird ein bestimmter Betrag aufgenommen und dann monatlich ratenweise zurückbezahlt. In den Raten sind die Tilgung und die Zinsen enthalten, sodass die Schulden mit jeder Zahlung weniger werden. Es gibt den Ratenkredit in verschiedenen Variationen und für verschiedene Finanzierungsvorhaben. Auch ein Bausparkassenkredit ist eine spezielle Form des Ratenkredites.
  • Endfälliger Kredit: Hier zahlt man während der Laufzeit nur die Zinsen. Gleichzeitig versucht man, mit einem Tilgungsträger – das ist eine Lebensversicherung, ein Fondssparplan oder Ähnliches – genug Vermögen aufzubauen, um am Ende der Laufzeit damit die Kreditsumme vollständig bezahlen zu können. Da die Tilgungsträger den Schwankungen am Kapitalmarkt unterliegen, ist dies eine eher spekulative Möglichkeit der Finanzierung und nur für Leute mit starken Nerven geeignet.
  • Leasing: Diese Finanzierungsvariante ist für private Kunden vor allem im Kfz-Bereich sehr beliebt. Beim Leasing zahlt man einen gewissen Betrag an, begleicht dann monatlich die Leasingraten (ev. inklusive einer Kasko-Versicherung) und hat am Ende der Laufzeit die Wahl, ob man das Auto zum Restwert kaufen oder zurückgeben möchte. Von den Kosten her ist Leasing eine teure Finanzierungsvariante, Vorteile gibt es hier nur für Unternehmen, die die Leasingkosten steuerlich nutzen können.

Jeder der hier genannten Finanzierungen sind in Österreich gängig. Welche Finanzierungsform bei der jeweiligen Finanzierung tatsächlich gewählt wird, hängt von den Anforderungen ab. Jede der hier genannten Arten hat seine Vor- und Nachteile – deshalb ist eine umfangreiche Beratung bzw. Informationseinholung sehr wesentlich, um schlussendlich die richtige Finanzierung zu finden, welche kostengünstig ist und jenen Spielraum liefert, den man später benötigt. Warum? Die Finanzierung soll doch keine Schuldenfalle werden und nicht im (Privat)konkurs enden!

Eine Antwort

  1. Michael 5. Februar 2019

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