Franken Kredit als Gefahr für Österreich

Franken Kredite sind für Österreichs Städte eine große Gefahr!

Die Presse nahm sich in einem Artikel über Schweizer Franken Kredite in Österreichs Kommunen dem Thema an, dass hier ein ganz großer Brocken an Kreditlast auf die österreichischen Gemeindeeinwohner einwirkt mit unbekanntem Ausgang! Worum gehts hier bzw. worin liegt die Gefahr bei den Schweizer Franken Kredite der diversen österreichischen Städte?

Viele Österreicher haben Probleme mit ihrer Baufinanzierung oder einem Kredit, wenn er in Schweizer Franken aufgenommen wurde. Viel Schlimmer als die Schicksale dieser Privatpersonen, ist diese Schuldenfalle der Gemeinden und Städte. Offenbar haben auch sie sich reihenweise auf Kredite in Schweizer Franken eingelassen.
Das Problem liegt in der ungebrochenen Stärke des Franken gegenüber dem Euro. Der Franken ist seit der Finanz- und Wirtschaftskrise und durch die Europrobleme der letzten Zeit immer weiter gestiegen. Die aufgenommenen Kredite müssen aber in der schweizerischen Währung sowohl verzinst als auch zurück gezahlt werden. In den Großstädten sind daher Schuldenberge wahrhaft explodiert und drohen die Haushalte zu sprengen. Linz und Wien haben Verluste in bedrohlicher Höhe aus den laufenden Haushalten zu finanzieren. In Wien sind die Schulden von 1,87 Milliarden aus dem Vorjahr auf 3,07 Milliarden explodiert. Die regierende SPÖ ist schnell mit einer Erklärung zur Stelle – Krise und sinkende Einnahmen seien Schuld. Fachleute sehen das anders. Die Aufnahme von Krediten mit Wechselkursrisiko war hoch riskant. Die sogenannten Finanzexperten der Großstädte haben mit öffentlichen Haushalten spekuliert. Die Spekulation ging voll daneben. Das Vertrauen in die handelnden Personen schwindet. Es klingt wie eine hilflose Ausrede, wenn Wiens Vizebürgermeisterin Brauner (SPÖ) verlauten lässt, man könne die Schulden ja zurückzahlen, wenn der Franken wieder gesunken sei. Ein sinkender Franken – das wäre eine weitere gewagte Spekulation.

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