Franken Kredit – was tun 2011?

Durch den scheinbar endlosen Anstieg der Schweizer Franken innerhalb der Finanzkrise sind viele Kreditnehmer nervös geworden. Die Tatsache dass der Franken steigt ist für viele Österreicher eine Schocknachricht. Was nicht verwundert, denn fast ein Drittel aller privaten österreichischen Kreditnehmer haben in der Vergangenheit auf einen Fremdwährungskredit zurückgegriffen. Der größte Teil dieser Fremdwährungskredite ist auf Schweizer Franken notiert. Steigt dieser an, steigt auch die Schuldsumme und somit besteht die Gefahr, dass manche Bürger ihren Kredit nicht mehr zurückzahlen können. In den letzten Jahren haben viele Österreicher bewusst auf den Frankenkredit gesetzt, da dieser unter dem Zinsniveau der Euro-Kredite lag. Durch die Pleite der Lehman Brother Investmentbank schoss der Franken innerhalb kurzer Zeit stark nach oben. Weshalb manche Banken ihre Kunden drängten den Frankenkredit auf einen Eurokredit zu tauschen. Dabei nahmen die Banken in Kauf, dass der zwar nur am Papier existierende Kursverlust auch wirklich realisiert wurde. Diese Panik am Finanzmarkt war das Schlechteste was den Kunden passieren konnte. Denn der Frankenanstieg verpuffte zum größten Teil wieder. Durch die Griechenland Krise wackelte der Franken erneut und so stellt sich für viele Kreditnehmer schon wieder die Frage ob es sich noch lohnt in einen Frankenkredit zu vertrauen. Fakt ist, wer wechselt realisiert die Kursverluste. Weshalb kunden derzeit auf diesen wechsel unbedingt verzichten sollten.

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