Frankenkredit kostet Stadt Linz 16 Millionen

Weil sich der Kurs des Schweizer Franken stark verändert hat, muss die Stadt Linz mehr Zinsen berappen, weil diese vor Jahren ein risikoreiches Swapgeschäft abgeschlossen hat. Damit geht es der Stadt Linz genauso wie viele Häuslbauer die ihr Haus auf Stand, äh auf Schweizer Franken gebaut haben. Weil der Wechselkurs des Schweizer Franken angestiegen ist, muss die Stadt für 2010 um 16 Millionen Euro mehr an Zinsen bezahlen! Nächstes Jahr, also 2011, wird es wohl wieder sehr ähnlich sein, denn im Moment sieht es nicht nach einer Veränderung beim Wechselkurs des Schweizer Franken aus (man will gar nicht daran denken was passiert, wenn die Euro-Zone noch mehr Probleme bekommt). Anders als bei den Häuslbauern ist jedoch, dass die Stadt Linz das Geschäft rein aus Spekulationsgründen gemacht hat. Sozusagen ein Wette auf eine zukünftige Entwicklung.

Schweizer Franken Entwicklung

Der Grund für dieses fette Minus ist ein Swap-Geschäft. Hier ist es so, dass die Stadt Linz bis zu einem Wechselkurs von 1,54 verdienen würde. Im Moment liegt der Kurs bei 1,30 – daraus ergibt sich das immense Loch! Jetzt überlegt die Stadt Linz, ob sie sich nicht verabschieden soll aus diesem Spekulationsgeschäft, denn es würde 10 Jahre laufen und man hat hier erst 2007 begonnen! Daraus könnte sich ein großer Verlustbrocken für die Stadt auftun für die nächsten Jahre. Ein glattstellen dieses Spekulationsgeschäftes ist auch nicht so einfach… man wird sehen, wie die Stadt Linz hier rauskommt!

Quelle: http://www.krone.at/Nachrichten/Starker_Frankenkurs_kostet_Linz_heuer_15.9_Millionen_Euro-Teurer_Kredit-Story-233266

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