Fremdwährungskredit mit Schweizer Franken – Jetzt große Probleme?

Der Euro hat zum Schweizer Franken einen neuen Negativtrend gesetzt. Mit einem Rekordtief von 1,10 Franken ist am Dienstag ein neuer Tiefstand erreicht worden, ein Ende der Flaute ist nicht in Sicht. Experten gehen davon aus, dass der Schweizer Franken überbewertet wird, jedoch kann sich der Euro kaum erholen, da immer mehr Anleger in die Schweizer Franken investieren. Besonders für die Personen mit einem Fremdwährungskredit stellt der Trend eine weitere Verschlechterung der Gesamtsituation da. Viele Schuldner warten seit Monaten auf einen guten Zeitpunkt um einen Kredit in einen Eurokredit umzuwandeln, besonders für Personen mit einer kurzen Restlaufzeit ist dies unvorteilhaft, da aufgund der gebühren ein umwandeln nicht viel bringen würde.
Experten gehen davon aus, dass sogar ein Kurs von 1:1 denkbar ist. Die Voraussetzungen für Personen mit Fremdwährungskredit könnten kaum schlechter stehen. Vor einigen Jahren galten Fremdwährungskredit als sehr attraktiv, da der Euro meistens im Verhältnis 1:1,5 bis 1,6 stand und die Zinsen im Franken niedrig waren. Heute gelten Frankenkredite als rein spekulatives Geschäft und sind aktuell nur noch was für sehr risikofreudige Personen und erfahrene Finanzexperten bzw. sind von der FMA kaum mehr geduldet.
Als Laie sollte man versuchen den Kredit vorzeitig zu tilgen durch Umstellung auf eine laufende Tilgung. Die endfällige Tilgung birgt zu hohe Risken. Die Situation hinsichtlich Fremdwährungskredit in Schweizer Franken wird sich in in der nächsten Zeit nicht verbessern, sondern sogar verschlechtern. So  gilt es möglichst schnell zu handeln.

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