Geschäftsbank – Was ist eine Geschäftsbank?

Als Geschäftsbanken werden diejenigen Banken bezeichnet, die universell tätig sind, also alle Bankgeschäfte betreiben, weshalb sie auch Universalbanken genannt werden. Private Kreditbanken, Genossenschaftsbanken und Sparkassen gehören hierzu. Zu deren Kundenkreis zählen sowohl Unternehmen, Privatpersonen, öffentliche Stellen als auch andere Geldinstitute.
Größere Geschäftsbanken sind überwiegend Aktiengesellschaften, wohingegen der Aktienbesitz sowohl weit verbreitet als auch von nur sehr wenigen, oder sogar nur von einem einzelnen Unternehmen gehalten werden kann. Handelt es sich bei einem Unternehmen, welches alleiniger Anteilseigner einer Bank ist, zusätzlich um eine Geschäftsbank, wird diese auch als Mutterbank bezeichnet.
Das Geldinstitut, dessen Anteile von einer Mutterbank gehalten werden, heißt folglich Tochterbank.
Aufgrund dessen, dass sie Universalbanken sind, bieten sie ihren Kunden eine große Anzahl verschiedener Dienstleistungen an. Natürlich zählen auch die üblichen Tätigkeiten des Bankgewerbes zu ihren Aufgaben. Dazu gehören Einlage- und Kreditgeschäfte, sowie Wertpapiergeschäft und selbstverständlich auch der Bereich des Zahlungsverkehrs. Ebenso bereitwillig offerieren sie die bankenmäßigen Nebenleistungen, zu denen etwa das Depotgeschäft oder die Vermögensverwaltung zählen.
Enorm wichtig ist die Rolle der Geldinstitute bei der Emission von Wertpapieren, da deren Ausgabe in der Bundesrepublik vollkommen von ihnen dominiert wird.
Zu den zusätzlichen Faktoren nach welchen die Geschäftsbanken noch unterteilt werden, zählen der Wirkungsradius und der Firmensitz, sowie die größe der Bank und ihre Personenbezogenheit.

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