Griechenland Schulden

Der Ex-Grünen-Chef Alexander Van der Bellen hat sich für einen massiven Schuldenerlass von einem Drittel oder möglicherweise sogar der Hälfte für das hochverschuldete Griechenland ausgesprochen. Laut Van der Bellen fürchteten sich die europäischen Politiker vor einer Diskussion, ebenso wie Trichet, der Chef der EZB, da viele glauben, dass sich die Banken im schlimmsten Fall wie nach der Pleite der Bank Lehman Brothers keine Kredite mehr geben würden, und alle Banken nacheinander einbrechen würden, die in Griechenland engagiert sind.
Außerdem solle Griechenland den Euro nicht abgeben, da die Griechen ihre Euros in diesem Fall massenhaft ins Ausland schicken würden, wo das Geld auf dem Konto der Verwandten landen würde.
Ebenso sprach sich auch der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbunds für eine Hilfe Griechenlands aus, da man nicht nur Griechenland, sondern auch die Forderungen der Banken einiger Euro-Länder rette, die sonst große Verluste einfahren würden, zumal es vor allem um Kreditaufschübe ginge, die ja später auch zurückgezahlt werden würden.Man müsse den Griechen genügend Zeit geben, die Kredite zurückzuzahlen und Investitionen tätigen, welche die Griechen bei der Beseitigung der Strukturprobleme im Land helfen würden.
Der Generalsekretär der BZÖ , Christian Ebner, fordert hingegen eine Euro-Austritt und zweifelt am Hilfsprogramm für Griechenland, dass vom deutschen Finanzministerium für möglich gehalten wird und 100 Mrd. Euro betragen könnte. Lediglich ein Zahlungsstopp könnte die griechischen Politiker zu Reformen zwingen
Mit den weiteren Hilfen sind für Griechenland massive Sparvorgaben verbunden.

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