Grunderwerbsteuer

Diese Steuer wird beim Kauf eines inländischen (in Österreich befindlichen) Grundstückes fällig. Zur Zeit wird diese Bundesabgabe zwischen dem Bund und Gemeinden geteilt (4% Bund und 96% Gemeinden). Eine Änderung dieser Abgabe wurde in den Medien mehrfach angekündigt, ist aber laut Finanzministerium noch nicht spruchreif.

Unter bestimmten Umständen gibt es eine Befreiung von der Abgabe (siehe http://www.bmf.gv.at/Steuern/Brgerinformation/GrundstckeundSteuern/Grunderwerbsteuer/GibtesBefreiungenvo_5780/_start.htm).

Sobald der Ankauf getätigt worden ist – sprich der Kaufvertrag unterfertigt wurde – ist diese Abgabe fällig, wobei festgehalten werden muss, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer als Schuldner angesehen werden können. Im Kaufvertrag sollte festgehalten werden, wer die Grunderwerbsteuer schlussendlich gegenüber den Finanzbehörden begleichen wird.

Diese Abgabe beträgt üblicherweise 3,5 % von der Bemessungsgrundlage. In Sonderfällen kann sich die Abgabe auf 2% reduzieren. Der verminderte Steuersatz findet zum Beispiel bei einem Grundstücksverkauf innerhalb der Familie bzw. beim Verkauf an den eingetragenen Partner aufgrund der Auflösung der eingetragenen Partnerschaft Anwendung.

Weitere Einzelheiten sind auf der oben zitierten Homepage des österreichischen Finanzministeriums in übersichtlicher Art und Weise zu finden.

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