Gute Bonität: Darum ist sie für Kreditnehmer enorm wichtig!

Von | 22. Oktober 2011

Warum ist eine gute Bonität für eine Privatperson wichtig und wie kann man eine gute Bonität erzielen?

Zunehmend wird in Österreich, aber auch im gesamten Euro – Raum und sogar weltweit, immer mehr auf Kredit gekauft. Die Kreditkarten sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr weg zu denken, aber auch beim Hauskauf, bei der Neuanschaffung von Mobiliar und einem neuen Auto wird immer mehr kreditfinanziert!

Was sollte der private Kreditnehmer in Sachen Bonität aber beachten? Zunächst eine kurze Erklärung zum Begriff Bonität. Die Bonität eines Kunden wird maßgeblich durch sein Zahlungsverhalten, der Zuverlässigkeit wie er seine Zahlungen tätigt und nicht zuletzt ob er seine Verpflichtungen überhaupt erfüllt, bestimmt.
Der KSV (KSV = Kreditschutzverband 1870 = ein Gläubiger Schutzverband) sammelt hierzu Daten der einzelnen Kreditnehmer und diese Daten werden unter Zuhilfenahme weiterer über den Kunden/Schuldner gesammelten Informationen zusammengetragen und werden dann in Form einer entsprechenden Bonitäts – Auskunft für die Gläubiger, sprich Kreditgeber, zugänglich. Übrigens werden diese Daten, zumindest im Alpenraum mit der deutschen „Schufa“ abgeglichen und somit können in Grenznähe auch grenzüberschreitende Informationen abgeglichen und getauscht werden.

Aber was bedeutet dies für den Kreditnehmer im Einzelnen? Für jeden neuen Kreditnehmer gibt es eine Art „virtueller Akte“ in welcher all diese Informationen gesammelt und aufbereitet sind. Anhand eines „Schlüssels“ wird sodann dem Kreditnehmer ein Zahlungsverhalten zugewiesen. Das heißt, ein Kreditnehmer welcher immer pünktlich und ordentlich seine Verpflichtungen gegenüber Krediten erfüllt hat, wird gerade wie in der Schule, eine „gute Note“ erhalten, ein anderer, welcher dies nicht tut, beziehungsweise getan hat, wird eine „schlechte Note“ zugeteilt. Somit kann ein potentieller Kreditgeber sehr schnell erkennen mit welchem Zahlungsverhalten er es bei seinem künftigen Kunden zu tun hat.

Für den Kreditnehmer bedeutet dies aber soviel, nur wenn er seine Verpflichtungen immer regelgerecht erfüllt hat, wird er auch künftig problemlos einen weiteren Kredit erhalten. Seine „Bonität“ ist somit gut. Für den schlampigen und säumigen Zahler wird das Gegenteil der Fall sein, er wird für sein Zahlungsverhalten quasi „bestraft“ und erhält eine schlechte Bewertung/Bonität, was seiner Kreditwürdigkeit dann aber auch entsprechend Abbruch tut!

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