Haftungskredit

Von | 10. April 2012

Die meisten Kredite und Darlehen werden dafür abgeschlossen, dass man schnell eine bestimmte Summe Geld auf dem eigenen Konto zur Verfügung gestellt bekommt. Es gibt aber auch Arten von Krediten, die eben nicht dafür da sind bares Geld auszuzahlen. Ein solcher Fall ist der Haftungskredit. Er dient zur Absicherung von offenen Forderungen oder als erweiterte Bürgschaft in unterschiedlichen Szenarien.

Ein Haftungskredit wird immer dann aufgenommen, wenn große Summen oder langfristige Verbindlichkeiten vom Darlehensnehmer ins Spiel kommen. Eine Mietbürgschaft für die neue Wohnung ist beispielsweise nichts anderes, als eine Absicherung durch einen Haftungskredit. Allerdings liegt hier eine sehr geringe Variante dieser Kreditform vor. In den meisten Fällen wird ein Haftungskredit dann vergeben, wenn jemand große Summen an eine andere Person bezahlen muss. Daher ist beispielsweise im Alltag der Geschäft ein Haftungskredit für große Investitionen mehr als normal. Wenn man eine große Maschine kauft oder gar eine Firma übernimmt, ist eine Absicherung durch die Bank ein fester Bestandteil vom Kaufvertrag. Auf diese Weise kann der Verkäufer sicher sein, dass er die Summe auch dann erhält, wenn der Kunde aus verschiedenen Gründen plötzlich zahlungsunfähig wird.

Möchte ein Unternehmen beispielsweise ein anderes kaufen, geht man zu der Bank und kann sich hier einen Haftungskredit über die Kaufsumme holen. Die Bank wird nur dann tätig, wenn es zu einem Ausfall der Kaufsumme kommt. Der Käufer erhält dann durch die Bank sein Geld und diese erhält die Forderung gegenüber dem Käufer. Die Bürgschaft wird dann in Form eines normalen Abzahlungskredits eingefordert – allerdings zu enorm hohen Zinssätzen.

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