Hausfinanzierung – wie viel Eigenkapital ist nötig?

Da selten jemand das komplette Kapital für eine Hausfinanzierung zur Hand hat, wird eine  Bank zu Rate gezogen, die mithiflt einen Hausbau oder einen Hauskauf mit zu finanzieren.

In Österreich sind die Usancen im Bereich der Baufinanzierung ähnlich den Deutschen bankrechtlichen Gebräuchlichkeiten, aber ein paar Unterschiede gibt es dennoch.
In Deutschland definiert sich eine Hypothek beispielsweise als der aus einer Zwangsversteigerung eines Grundstückes erzielte Erlöß, der einem Gläubiger zusteht, weil er gegenüber dem das Grundstück betreffenden Schuldner eine Forderung hat.

Im österreichischen Rechtsraum dagegen bezeichnet eine Hypothek lediglich ein Pfandrecht an einer beweglichen Sache.
Also eher das Gegenteil einer Immobilie, so wie es nach deutschem recht geregelt ist.

Es gilt also vorsichtig zu sein bei der Wahl der Begriffe, da sich sonst die Kommunikation etwas kompliziert gestalten kann.
In Österreich nun wird empfohlen einen Gutteil der sich insgesamt belaufenen Kosten schon als Eigenkapital mit zu bringen. Man spricht auch von einer sogenannten Eigenkapitalquote. Die liegt in der Alpenrepublik bei etwa 25 %. Das ist ein ordentlicher Wert, mit dem man gute Chancen hat, den Kreditantrag auch positiv bestätigt zu bekommen. Einige strengere Banken verlangen sogar fast 30 % des Kauf- oder Baupreises, 20 % der allumfassenden Summe sollten aber das absolut untere Minimum sein.
Je höher die Eigenkapitalquote in Prozent ist, umso günstiger wirkt sich dies für den Hausbauer auf die zu zahlenden Zinsen und die Länge der Laufzeit aus.

Eine niedrige Eigenkapitalquote zieht eine recht unbequeme Tilgung und hohe monatliche Belastung nach sich und zieht die Laufzeit des Grundschuldkredites extrem in die Länge.

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