Hausfinanzierung

Die Hausfinanzierung kommt dann ins Spiel, wenn nach langer Suche ein Haus gefunden wurde, in dem Sie in Zukunft wohnen wollen. Bevor allerdings ein Kaufvertrag wirklich unterschrieben werden kann, ist es notwendig, sich Gedanken über die Finanzierung des Hauses zu machen. Das allerbeste natürlich sind Eigenmittel, das heißt Geld, das man selbst sofort frei zur Verfügung hat. Im Übrigen wird empfohlen, Häuser nicht komplett fremd zu finanzieren, sondern mindestens 30 % des Kaufpreises an Eigenmittel zur Verfügung zu haben.

Klar ist auch, dass jede Finanzierung mit Kosten verbunden ist – Kreditgebühr, Bearbeitungsgebühr, eventuelle Eintragung ins Grundbuch – all dies wird in Prozenten der Kreditsumme berechnet.
Von der Art der Finanzierung her wäre das Beste, einen Mix aus einer Bauspar- und einer Kreditfinanzierung anzustreben. Bauspardarlehen haben den Vorteil, dass die Zinsobergrenze (6 %) gesetzlich vorgegeben ist, das heißt, auch der „worst case“, d.h. ein Explodieren des Zinsniveaus, wäre hier noch abschätzbar. Bei herkömmlichen Krediten ist das nicht so – man kann zwar für den Beginn, also beispielsweise das erste oder die ersten drei Jahre fixe Zinsen vereinbaren, aber irgendwann orientieren sich die Zinsen dann wieder am Markt – und wie sich der entwickeln wird, ist nicht vorhersehbar, sonst wäre vieles einfacher.

Generell gilt – wie bei jeder größeren Anschaffung: Informieren, informieren, informieren. Angebote einholen und vergleichen, vielleicht auch mit Bekannten sprechen, die eine Hausfinanzierung hinter sich haben und aus deren Erfahrungen lernen. Über Fremdwährungskredite brauchen Sie übrigens zurzeit nicht nachdenken – es werden nämlich aktuell keine vergeben.

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