Hauskauf auf Kredit

Viele Banken und Bausparkassen bieten in ihrer Werbung Kredite für den Kauf von Häusern an. Wenn jemand mit dem Gedanken spielt einen Kredit für einen Hauskauf in Österreich aufzunehmen, sollten im Vorfeld bereits einige Dinge beachtet werden. Grundsätzlich werden in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen Immobilienkäufe von den jeweiligen Landesregierungen bzw. deren Förderstellen mit einem so genannten Landgeld gefördert.

Um dies abzuklären, sollte der Kreditantragsteller einen Termin bei der jeweiligen Förderstelle wahrnehmen, bevor er mit seiner Hausbank über eine Finanzierung sprich. Dies hat den Hintergrund, dass bei einem positiven Bescheid für eine Landesförderung, das Darlehen bei der Bank von der Finanzamtsgebühr befreit ist und auch die Eintragung einer Hypothek für den Kunden ohne Kosten möglich ist. In weiterer Folge sollte für das Haus das zu finanzieren ist ein Schätzgutachten vorliegen. Dieses Gutachten sollte wenn möglich von einem gerichtlich beeideten Sachverständigen erstellt worden sein und nicht älter als 3 Jahre sein. In diesem Gutachten muss der Verkehrswert des Hauses errechnet worden sein. Unter anderem aufgrund dieser Schätzung wird die Bank bzw. Bausparkasse die Höhe des Kredits und die notwendigen Eigenmittel errechnen. Als nächsten Schritt bestimmt das Kreditinstitut mittels einer Haushaltsrechnung die Dynamik des Kreditwerbers. Dabei werden die laufenden Kosten und die Belastung durch die Finanzierung des Hauses dem regelmäßigen Einkommen gegenüber gestellt. Zur Ermittlung der Gehaltssituation sollten die Gehalts- bzw. Lohnzettel der letzten drei Monate vorgelegt werden können.

Hinterlassen Sie eine Antwort