Hypothekarkredit Kosten – welche Kosten entstehen bei einem Hypothekarkredit in Österreich?

Wer eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, hat die Möglichkeit einen Hypothekarkredit zu bekommen. Hypothekarkredite sind Finanzierungen von Banken, die ihre Finanzierungen über eine Liegenschaft im jeweiligen Grundbuch absichern. Der Kreditnehmer bekommt eine Eintragung in sein Grundbuch also sogenanntes Pfandrecht für das jeweilige Kreditinstitut. Bei dieser Eintragung entstehen entsprechende Kosten. Bei einer Baufinanzierung in Österreich über eine Landesbauförderung ist die Eintragung in das Grundbuch kostenlos. Findet die Finanzierung allerdings ohne Förderung statt, entstehen Kosten von 1,2 Prozent der jeweiligen Eintragungssumme. Die Höhe der Kosten ist von Kreditinstitut zu Kreditinstitut unterschiedlich, das liegt daran, dass die Banken verschiedene Nebengebühren haben.
Seit 2011 gibt es keine Kreditvertragsgebühr, damit erspart man sich bei einem Hypothekarkredit Kosten keine Kosten mehr in der Höhe von 0,8 %.
Bei einem Vergleich von entsprechenden Hypothekarkrediten sollte man also nicht nur auf die Konditionen für den Kredit schauen, sondern auch die unterschiedlichen Gebühren im Auge behalten. Dazu gehört z. B. eine Bearbeitungsgebühr, welche von der Bank individuell festgelegt wird.
Die im Internet vorhandenen Anbieter von Onlinerechner bieten meist nur oberflächliche Informationen zu den Konditionen und Kosten eines Hypothekarkredits. Genaue Angaben zu sämtlichen Gebühren bekommt man aber nur bei einem persönlichen Gespräch mit einem Bankberater, der die anfallenden Gebühren dann auch genau erklären kann. Allerdings kann bei einer persönlichen Beratung eine entsprechende Bearbeitungsgebühr verlangt werden. Diese Bearbeitungsgebühr kann im Einzelfall bis zu 2 Prozent der Finanzierungssumme betragen.
Bei einem Hypothekarkredit sollte man auf jeden Fall die Konditionen miteinander vergleichen und auf die jeweiligen Gebühren achten.

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