Hypothekarkredit Vergleich – was ist ein Hypothekarkredit und wie kann man die unterschiedlichen Angebote vergleichen

Wer vor hat ein Haus zu bauen, eine Wohnung oder einen Baugrund zu kaufen oder vielleicht auch eine bestehende Bausubstanz sanieren möchte, der wir sich mit der Möglichkeit eines Hypothekarkredits auseinander setzen.

Hypothekarkredite sind Finanzierungen von Banken bzw. Bausparkassen bei denen sich die Institute über eine Liegenschaft im jeweiligen Grundbuch besichern. Das heißt es erfolgt eine Eintragung des Pfandrechts der Bank oder Bausparkasse im entsprechenden Grundbuch. Diese Eintragungen sind in der Regel mit Kosten behaftet. Wird zum Beispiel für eine Wohnbaufinanzierung in Österreich eine Landeswohnbauförderung gezahlt ist die Eintragung ins Grundbuch grundsätzlich kostenlos. Wird ohne Förderung finanziert, fallen Kosten in Höhe von 1,2 % der Eintragungssumme an. Diese differiert ebenfalls von Institut zu Institut. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die Banken unterschiedlich hohe Nebengebühren für eine Finanzierung ansetzen welche natürlich mit eingetragen werden. Weiters ist in diesem Zusammenhang auch die staatliche Kreditvertragsgebühr von 0,8 % zu berücksichtigen, die bei einer geförderten Finanzierung ebenfalls hinfällig ist. Bei einem Vergleich von Hypothekarkrediten sind demnach nicht nur die Konditionen für den Kredit oder das Darlehen ausschlaggebend, sondern auch die beschriebenen Gebühren maßgeblich.

Für einen Hypothekarkredit Vergleich bieten sich die mittlerweile von den meisten Banken kostenlos angebotenen Online Rechner bzw. Darlehensrechner an. Im Detail wird ein Vergleich aber aufgrund der oft sehr individuellen Gebühren und Konditionenpolitik nur in einem persönlichen Gespräch mit dem Berater aussagekräftig werden. Dazu gilt zu sagen, dass die Beratung unter Umständen bei einem Zustandekommen der Finanzierung zu einer nicht unerheblichen Bearbeitungsgebühr von bis zu 2 % der Finanzierungssumme führen kann.

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