Keine Fremdwährungskredite für Häuslbauer

In einem Bericht auf derstandard.at berichtet die FMA, dass es so gut wie keine Fremdwährungskredite mehr für Häuslbauer gibt und dass die Banken anscheinend die „gute Empfehlung“ der FMA berücksichtigen und keine Fremdwährungskredite mehr an Häuslbauer geben. Sicherlich ist hier auch ein Pluspunkt, dass die Zinsen bei den Hausbau-Krediten in den letzten Monaten stark zurückgegangen sind, wenn es sich um Euro-Kredite handelt.

Die FMA hat den Banken wärmstens empfohlen, dass sie keine Fremdwährungskredite vergibt und wenn doch, dann gibt es dafür sehr strenge Regeln, welche von den Banken und deren FW-Kreditnehmer unbedingt erfüllt werden müssen. Diese neuen Anforderungen an Fremdwährungskreditnehmer haben die Banken dazu veranlasst, dass es tatsächlich kaum noch zu neuen Vergaben an FW-Krediten kommt. Die Statistik der OENB zeigt auch diese Entwicklung auf, dass die FW-Kredite immer mehr zurückgehen.

Ein Befragung von einzelnen Banken, wie diese es mit Fremdwährungsfinanzierungen halten, zeigt auch auf, dass große Banken wie die Erste Bank oder die RLB NÖ-Wien keine FW-Finanzierungen mehr anbieten. Sie halten sich hier sehr distanziert. Man könnte fast meinen, die Banken haben eine Allergie gegenüber Fremdwährungsfinanzierungen entwickelt. Bis 2008 (Finanzkrise) war es noch ganz anders. Damals haben noch viele Häuslbauer ihre Finanzierung über einen Fremdwährungskredit durchgeführt, aber so ändern sich die Zeiten.

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