Kontokorrentkredit

Der Kontokorrentkredit ist eine Kreditform, welche sich grundlegend von anderen Kreditarten unterscheidet. Beim Kontokorrentkredit besteht die Möglichkeit einen Kredit zu beziehen, als auch Geld zu sparen. Beim Kontokorrentkredit besteht ein Konto, auf dem Kredite, als auch Einzahlungen verbucht werden. Ist das Konto im Minusbereich, so werden Sollzinsen fällig. Ist der Deckungsbetrag auf dem Konto jedoch positiv, so ist die Bank dazu verpflichtet Habenzinsen zu bezahlen. In der Regel erfolgt die Abrechnung beim Kontokorrentkredit einmal im Monat. An dem im Voraus bestimmten Tag wird dann entweder von der Bank der Zins gezahlt, oder aber vom Kontoinhaber der Tilgungsbetrag bzw. der Zins für den in Anspruch genommenen Kredit gezahlt. Kontokorrentkredite werden vor allem im Bereich der gewerblichen Nutzung vergeben. Handelt es sich um ein Geschäft mit einer Privatperson, so spricht man von einem Dispositionskredit.

Die Zinsen beim Kontokorrentkredit sind in der Regel sehr hoch, sodass sich ein Kontokorrentkredit vor allem für die kurzfristige Überbrückung eines finanziellen Engpasses eignet. Eine langfristige Überziehung ist sehr kostspielig, vor allem wenn man das Überziehungsmaximum überschreitet. Hat man dieses Maximum überzogen, so werden zusätzlich Überziehungszinsen beansprucht. Kontokorrentkredite werden heute von fast jeder Bank angeboten, daher sollte man sich im Voraus unbedingt über die verschiedenen Konditionen informieren, welche den unterschiedlichen Kreditprodukten zu Grunde liegen. In der Regel werden Kontokorrentkredite meist nur von Unternehmen in Anspruch genommen. Die Kreditsteuer ist bei KKK statt den bekannt 0,8 % auch noch 1,5 %, dadurch erhöht sich auch hier die Belastung für den Kreditnehmer.

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