Konvertieren des Franken Kredits – jetzt?

Franken Kredite jetzt konvertieren oder noch abwarten?

In den vergangenen Jahren wurden die vermeintlich günstigen Franken Kredite tausenden Österreichern verkauft. Für viele Bürger in Österreich wurde der Hauskauf erst durch einen Franken Kredit möglich. Das war bevor an den Devisenmärkten eine massive Abwertung des Euros (EUR) gegenüber dem Schweizer Franken (CHF) einsetzte. Erst vor einigen Monaten erreichte die Abwertungsspirale einen erschreckenden Höhepunkt. Der Franken erreichte gegenüber dem Euro fast Parität. Ein Euro war nur noch wenig mehr wert als einen Franken. Gerade für Finanzierungsnehmer, die vor einigen Jahren einen Franken Kredit abgeschlossen haben, wurden die monatlichen Raten in vielen Fällen so untragbar. Zwar erholte sich der Euro recht schnell und konnte sich vorübergehend über 1,10 Franken stabilisieren, über die Marke von 1,20 wurde der Euro aber erst von der SNB (Schweizerische Nationalbank) gehoben. Sie legte die Marke von 1,20 Franken je Euro als Untergrenze fest.

Die gewagte Intervention spielt Finanzierungsnehmern mit Franken Kredit in die Hände, gibt aber keine Garantie dafür, dass der Eurokurs nun nie mehr unter 1,20 Franken fallen kann. Zwar spricht einiges dafür, dass sich der Franken weiter gegenüber dem Euro abschwächt, allerdings sind auch die Risiken vergleichsweise hoch. Denn so lange die Schulden- und Währungskrise der EU nicht gelöst wird, besteht ein enormer Druck zu Lasten des Euro. Vor diesem Hintergrund ist der aktuelle Zeitpunkt zwar sicherlich nicht der beste, um einen Franken Kredit zu konvertieren, allerdings bietet sich die Konvertierung durchaus an, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

Im Amtsblatt zur Wiener Zeitung gab es vor einigen Wochen ebenfalls eine Abhandlung, ob es denn nun gscheid ist aus dem Schweizer Franken auszusteigen. Die Gedanken bzw. das Ergebnis hinter diesem Artikel sind unter folgendem Link nachzulesen:

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