Koralpe Skigebiet in Konkurs

Das Skigebiet Koralpe in den Lavanttaler Alpen ist pleite. Nachdem schon die Koralm-Holding, die im Lavanttal Ferienhäuser betreibt, muss nun auch die Liftgesellschaft Konkurs anmelden. Beide sind mit zusammen über drei Millionen Euro Schulden in den Konkurs gerutscht.

Drei Tage nach dem Konkurs der Koralm-Holding musste am vergangenen Donnerstag auch die Liftgesellschaft aufgeben. Das Feriendorf-Projekt der Koralm-Holding sollte ein ganzes Feriendorf werden, mit 53 Ferienwohnungen. Davon wurden bislang 29 gebaut, aber verkauft wurden erst sechs. Den Investoren ging daraufhin das Geld aus, zwei Millionen Euro Schulden sind das Ergebnis. Die Gläubiger sollen aus dem Konkursverfahren 20 Prozent der Außenstände erhalten.

Ganz ähnlich sieht es bei der Liftgesellschaft aus, von deren Insolvenz etwa 100 Gläubiger betroffen sind, die ebenfalls nur 20 Prozent ihrer Forderungen erhalten sollen. In einem Sanierungsverfahren soll aber die Betriebsfähigkeit der beiden Gesellschaften wiederhergestellt werden. Die Liftgesellschaft war 2001 unter der Auflage vom Land übernommen worden, acht Millionen Euro zu investieren und die sieben Lifte zehn Jahre lang zu betreiben. Seitdem wurden insgesamt etwa elf Millionen Euro in die Anlagen investiert.

Auch der Bau eines Wellnesshotels war geplant gewesen, ein Investor hatte 2010 einen Vertrag unterzeichnet. Dieser Investor wollte sich auch an den Liften beteiligen, blieb aber die vereinbarten Zahlungen schuldig. Aus diesem Grund erfolgte nun die Anmeldung des Konkurses.

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