Kosten sparen bei der Aufnahme eines Kredits

Welche Möglichkeiten hat man beim Abschluss eines Kredits, dass man Kosten spart und so einen günstigeren Kredit erhält. Bei welchen Kreditkosten sollte man besonders verhandeln?

Wenn man in Österreich einen Kredit aufnehmen möchte, so kann man sich damit sicherlich viele Wünsche erfüllen, die sonst unerreichbar bleiben würden. Hier kann man jedoch auch viel falsch machen und Geld „verschenken“, wenn man die Angebote nicht vergleicht. Die Kosten eines Darlehens unterscheiden sich nämlich von Bank zu Bank.

Man kann die Verzinsung eines Kredits entweder mit dem Effektivzins oder dem Nominalzins angegeben bekommen. Der Nominaltins zeigt den prozentualen Wert auf, mit dem die Zinsen vom gesamten Kreditbetrag berechnet werden. Diesen bezieht man immer auf den Zeitraum eines Jahres. Der Effektivzins dagegen besteht noch dazu auch aus Kosten wie beispielsweise Bearbeitungsgebühren oder andere Kosten, die durch die Bank zustande kommen.

Hierzu gibt es ein gutes Beispiel: Wenn ein Verbraucher ein Darlehen von zum Beispiel 12.000 Euro über eine Laufzeit von 48 Monaten aufnimmt, liegt der Nominalzins bei 4,8%. Der Kreditnehmer erhält somit eine reine Belastung durch die Zinsen von 2304 Euro – pro Jahr. Ebenso berechnet die Bank für diesen Kredit 390 Euro nur für die Bearbeitung und Verwaltung. Der Effektivzins beträgt daher 2304 + 390 = 2694 Euro. In Prozent gesehen sind das pro Jahr ganze 5,61%. Bezieht man hier noch die Zusatzkosten mit ein, so ist der Effektivzins immer größer als der Nominalzins.

Dieses Beispiel zeigt also ganz deutlich, dass man ein Kreditangebot nur mit Hilfe des Effektivzinses vergleichen kann. Bei den vielen verschiedenen Banken ist ein Kreditrechner eine gute Hilfe, gerade Baudarlehen sind oft sehr hoch und erfordern gute Überlegungen. Nur wenn man über die Banken einen Zinsvergleich anstellt, kann sicher sein, dass man etwas Geld sparen kann bei der Aufnahme eines Kredits.

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