Kredit ablösen: Wann ist es sinnvoll einen Kredit abzulösen (umzuschulden)?

Eine Umschuldung kann immer dann sinnvoll sein, wenn die Zinsen im Laufe der Zeit wesentlich niedriger sind, als zu der Zeit als man den Kredit abgeschlossen hat. Teure Verbraucherkredite sind einfach umzuschulden, da man meistenteils keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen muss; die anfallenden Gebühren sind bereits zu Beginn eingerechnet. Falls doch mal eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig wird, ist diese oft niedrig. Es ist einfach ein Rechenexempel, ob eine Umschuldung bzw. die Ablösung eines Kredites sinnvoll ist. Es kann sich jedoch rechnen. Zum Beispiel werden Kreditzinsen auch nach der Bonität festgelegt. Steigt die Bonität im Laufe der Zeit, kann man möglicherweise einen wesentlich günstigeren Zins bekommen.

Umschuldung bzw. Ablösung Baufinanzierung

Bei der Baufinanzierung ist man meistens zwischen fünf und 15 Jahren gebunden. Geht man dem Ende der Laufzeit zu und stellt fest, dass die Zinsen weitaus günstiger sind, als zum damaligen Abschlusszeitpunkt des Hypothekendarlehens sollte man bei der Bank anfragen, wie hoch die Vorfälligkeitsentschädigung ist. Das rechnet sich in den meisten Fällen. Die Bank berechnet dann den für sie zu Buche stehenden Verlust. Hier gibt es ganz klare Vorschriften, die die Banken einhalten müssen. Ist das Hypothekendarlehen noch relativ neu, lohnt sich eine Umschuldung in den meisten Fällen nicht. Das muss man aber jeweils auch individuell prüfen bzw. prüfen lassen. Möglich ist es, dass man aufgrund einer Umschuldung zum richtigen Zeitpunkt mehrere einhundert Euro sparen kann. Setzen Sie sich mit Ihrem Berater in Verbindung, er wird Ihnen Tipps geben und Möglichkeiten aufzeichnen können.

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