Kredit-Bürgschaft, was gilt es zu beachten bei einem Kredit mit Bürgen`?

Möchte man einen Kredit aufnehmen, sind Sicherheiten erforderlich. In der Regel reicht das regelmäßige Einkommen, wenn dies Hoch genug ist. Das Durchschnittsgehalt vieler Bürger reicht aber nicht immer dafür aus. Ist das der Fall, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Man kann einen Bürgen für den Kredit stellen. Es handelt sich dabei um eine Person, die den Kreditvertrag mitunterschreibt und bei zahlungsunfähig des Kreditnehmers, die offenen Raten übernimmt. Das nennt man dann Kredit-Bürgschaft.

Ein Bürge muss genauso, wie der Kreditnehmer, ein regelmäßiges Einkommen vorweisen. Bei einem Kleinkredit sollte dieser mindestens 1200 Euro netto im Monat verdienen. Im Endeffekt zählt das Geld, welches am Ende noch übrig bleibt. Wenn der Bürger oder auch der Kreditnehmer keine Miete bezahlen muss, hat man mehr Spielraum. Das wird je nach dem entschieden. Auf jeden Fall muss das Einkommen, fix und regelmäßig sein. Freiberuflicher zählen nicht dazu. Selbstständige auch nur dann, wenn sie ein bestimmtes Einkommen der letzten Jahre vorweisen können. Der Bürge darf in manchen Fällen auch keine anderen Kredite laufen haben. Auch ein KSV Eintrag wird nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Einen passenden Bürgen zu finden, ist in der heutigen Zeit nicht wirklich einfach. Die meisten Menschen möchten solch eine Verantwortung nicht übernehmen. Es geht hier nicht nur um eine Unterschrift. Sollte dem Kreditnehmer wirklich etwas passieren, bleiben die Bürgen auf allen Kosten sitzen. Wer solch einen Gefallen wirklich tun möchte, sollte es sich gut überlegen. Auch innerhalb der Familie darf man auf seinen Kopf hören. Sicher möchte man den eigenen Familienmitgliedern helfen. Man darf dabei aber nicht das eigene Leben vergessen. Die meisten Familienstreits beruhen auf Geld. Das darf man sich merken.

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