Kredit Finanzberater bzw. Kreditvermittler – was sind die Nachteile, wenn man einen Kredit über einen Finanzberater möchte?

Der klassische Weg zu einem Kredit besteht darin, dass sich der Kunde bei einer Bank oder Sparkasse meldet. Diese prüft dann die Bonität des Antragstellers und macht ein Angebot. Bei einigen Instituten hat der Kunde noch die Möglichkeit, ein wenig über die Konditionen zu handeln. Wenn der Kunde mehrere Angebote haben möchte, muss er selbst aktiv sein – was viel Aufwand bedeutet.

Hier kommt theoretisch der Kreditvermittler ins Spiel. Er hat idealerweise eine genaue Übersicht über die Konditionen und könnte dem Kunden das bestmögliche Angebot machen. Allerdings arbeitet auch der Vermittler nicht kostenlos. Auf den ersten Blick muss der Kunde zwar nichts bezahlen, die Kosten werden aber auf die Kreditkonditionen letzten Endes aufgeschlagen und so muss sie der Kunde doch zahlen.

Dazu kommen die unzähligen schwarzen Schafe der Branche, nämlich unseriöse Vermittler, die erst Geld für ihre Tätigkeit vom Kunden verlangen und dann doch kein Darlehen vermitteln können. Dies gilt umso mehr, wenn damit geworben wird, dass auch Kunden Darlehen bekommen, die bei keiner Bank mehr kreditwürdig sind. In Österreich ist die Kreditvermittlung bzw. das Verlangen eines Honorars nur dann möglich, wenn tatsächlich ein Kredit positiv vermittelt wurde – alles andere wäre straftbar! Aber der typische Kredithai wird sich davon wohl nicht beeindrucken lassen 😉

Davon sollte man die Finger lassen. Wenn man bei keiner der vielen österreichischen Banken und Sparkassen mehr ein Darlehen erhält, ist das Haushaltseinkommen einfach nicht mehr ausreichend, um den gewünschten Kredit zurück zu zahlen. Dann ist es lezten Endes sinnvoller, auf das Darlehen zu verzichten und den althergebrachten Weg zu wählen, seine Anschaffungen zu finanzieren: Ansparen!

Eine Antwort

  1. eren 9. November 2011

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