Kredit für Hauskauf

Unter einem Kredit für einen Hauskauf versteht man ein Darlehen einer Bank welches unter bestimmten Voraussetzungen gewährt wird. Die Bank stellt das Geld dann im Normalfall auf einem Treuhandkonto bereit von dem aus der Notar das Rechtsgeschäft danach abwickeln kann.

Beachten sollte man unbedingt die Höhe eines solchen Kredits. Vor allem vor der Wirtschaftskrise haben sich viele Menschen mit solchen Krediten übernommen und oft schon kurz danach den Kreit nicht mehr bedienen können. Da es sich in den meisten Fällen um Hypothekarkredite handelt kann sich die Bank dann relativ schnell am belasteten Haus bedienen, es kommt zur Zwangsversteigerung.

Da eine solche Versteigerung im regelfall mit herben Verlusten einhergeht sollte sie von Anfang an vermieden werden. Hierfür ist eine von Vernunft begleitete Haushaltsplanung und ein solider Anteil an Eigenmitteln notwendig. Wer nicht zumindest über Eigenmittel in der Höhe von 25% des Kreditbetrages verfügt sollte von einem Kauf absehen. Auch bezüglich des Haushaltsplanes gilt, dass die Kreditrate nicht über 30% des monatlichen Budgets liegen sollte – konkret muss man aber einen detaillierten Haushaltsplan aufstellen und darauf schauen, wie hoch die monatlichen freien Mittel sind. Nur auf dieser Basis kann entschieden werden, ob es Sinn ergibt sich wirklich einen Kredit für einen Hauskauf zuzulegen. Wer noch mehr Sicherheit haben möchte sollte mit seiner Bank schon vor Kreditabschluss über Möglichkeiten der Übergangsfinanzierung im Fall von Arbeitslosigkeit oder Krankheit sprechen. Auch gibt es einige Versicherungsprodukte für diese Fälle, sie kosten zwar laufend Geld sind im Fall der Fälle aber oft die einzige Rettung.

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