Kredit für Lehrlinge – worauf man bei einem Lehrlingskredit achten muss!

Gerade wenn man in der Ausbildung ist, hat man viele Wünsche, wie zum Beispiel ein Auto, eine eigene Wohnung oder andere Dinge, die sich nur mit Geld finanzieren lassen. Allerdings reicht bei vielen das Lehrlingsgehalt bei Weitem nicht aus, um sich ihre Wünsche zu realisieren. Große Anschaffungen kosten schließlich in der Regel mehr. Wer also nicht unbedingt auf absolutes Sparen besonnen ist, kann die Möglichkeit in Betracht ziehen, einen Kleinkredit aufzunehmen. In der Regel ist davon abzuraten, als Lehrling eine große Summe aufzunehmen, da die Gehälter auch nach der Ausbildung noch nicht sehr hoch sind – und mit Schulden ins Berufsleben zu starten, ist auch keine optimistische Perspektive. Da Lehrlinge meist auch unter 18 Jahren sind, sind diese auch nur bedingt geschäftsfähig, das heißt dass die Lehrlinge nur über die Lehrlingsentschädigung disponieren können und sich ein etwaiger Lehrlingskredit nach der Lehrlingsentschädigung richten muss.

In Österreich gibt es allerdings auch für Lehrlinge die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen, bei dem man monatlich zwischen 50 oder 80 Euro als Rate abbezahlt. Für den Kauf eines Autos, das man zum täglichen Transport zur Lehrstelle benutzen kann, ist dies also durchaus eine gute Idee und auch über viele Banken realisierbar, da es das Einkommen des Lehrlings zulässt. Wenn man aber große Summen aufnehmen möchte, muss man sich über alle Konsequenzen bewusst sein und nur wenige Banken sich auf so ein Risikogeschäft einlassen. Wenn man keine Sicherheiten aufweisen kann, so wird man bei einer Anfrage eines Kredits stets einen Eintrag bei der KSV bekommen. Je mehr man bei den Banken nach Krediten fragt, desto geringere Möglichkeiten hat man, auch bei Zahlungsfähigkeit nach der Ausbildung einen Kredit zu erhalten

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