Kredit Gläubiger

Kredit Gläubiger – wer ist der Gläubiger eines Kredits und welche MÖglichkeiten hat der Gläubiger gegenüber dem Schuldner?

Als Gläubiger wird in Sachen Kredit der Kreditgeber bezeichnet, das heißt derjenige der das Geld verborgt. Durch die Kreditvergabe hat der Kreditnehmer eine Schuld gegenüber dem Gäubiger (Kreditnehmer). Der Schuldner muss dem Gläubiger das Geld in der vereinbarten Form, endfällig oder als Tilgung, zurückzahlen. Bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners treten weitere Mechanismen in Kraft.

Die Möglichkeiten des Gläubigers richten sich nach dem Kreditvertrag und insbesondere nach der Art des Kredits. In jedem Fall hat der Gläubiger die Möglichkeit den Schuldner zu klagen wenn dieser seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Dies kann entweder die Möglichkeit einer Pfändung (Gehaltsexekution) sein oder im Bereich von juristischen Personen der Antrag auf Insolvenz.
Weiters gibt es zwei besondere Kreditformen bei denen weitere Möglichkeiten bestehen. Die erste Form ist die des Hypothekarkredits. Hier besitzt der Gläubiger ein Pfandrecht an einer unbeweglichen Sache, eines Grundstücks oder Gebäudes. Im Falle der Zahlungsunfähigkeit kann der Gläubiger das Objekt gewinnbringend veräußern und sich am Erlös im besten Fall schadlos halten.
Die zweite besondere Form ist die Form der Bürgschaft. Hier tritt neben dem Gläubiger und dem Schuldner noch mindestens eine dritte Person in den Kreditvertrag ein und bürgt für den Schuldner. Kann der Schuldner nicht bezahlen, so kann der Gläubiger vom Bürgen verlangen den Kredit zu bedienen. Bürgschaften können aber auch nur über Teile von Krediten abgeschlossen werden.

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  1. Barbara R. 25. Juli 2019
  2. Barbara R. 25. Juli 2019

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