Kredit Hauskauf ohne Eigenkapital

Von | 1. Dezember 2010

Es gibt die Faustregel, dass für einen Hauskauf zumindest 30 % des erforderlichen Betrages als Eigenmittel vorhanden sein sollten. Dennoch ist es möglich, einen Hauskauf auch ohne Eigenkapital zu finanzieren, also eine „Vollfinanzierung“ durchzuführen.

Ausschlaggebend dafür ist die Bonität. Die Banken prüfen jede Kreditvergabe außerordentlich genau, da sie natürlich an einer ordnungsgemäßen Rückzahlung großes Interesse haben. Entspricht der Kunde aber den Bonitätskriterien, in die beispielsweise Einkommen, Dauer der Beschäftigung, Fixkosten etc. einfließen, so ist eine Vollfinanzierung durchaus machbar. Je besser die Bonität, umso besser hat der Kunde auch die Möglichkeit, über die Krediteinzelheiten wie Bearbeitungsgebühr zu verhandeln. Die Banken wollen ja Geld herborgen, nur muss der Kunde und seine aktuelle finanzielle Situation zum Projekt passen.

Zur Absicherung wird die Bank natürlich darauf bestehen, im Grundbuch eingetragen zu werden. So hat sie im Falle der Uneinbringlichkeit des Kredites die Möglichkeit, auf das Haus zuzugreifen und es im schlimmsten Fall versteigern zu lassen. Aktuell gewähren die Banken übrigens Kredite zu historisch niedrigen Zinsen, sodass jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt für eine Vollfinanzierung des Hauskaufes wäre. Um von dem Zinsniveau zu profitieren, kann man ja eine mehrjährige Fixzinsphase vereinbaren.

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