Kredit: Höhe der Bearbeitungsgebühr (von 0,25 bis 2 %)

Wer einen Kredit beantragt, der muss in der Regel auch eine Bearbeitungsgebühr einmalig dafür bezahlen. Die Kreditbearbeitungsgebühr soll bei der Bank jene Kosten decken, die zur Erstellung des Kreditangebots bzw. der gesamten Abwicklung bis zur Auszahlung der Kreditsumme angefallen ist.

Mit der Bearbeitungsgebühren werden Kosten wie z. B. die Bonitätsabfrage, die Erstellung des Kreditvertrags und andere Zeitaufwände die im Rahmen der Kreditanbahnung enstehen, abgegolten. Wenn der Kredit dann mal läuft, verdient die Bank an den Kreditzinsen und an den laufenden Kontoführungskosten für das Kreditkonto.

Die Bearbeitungsgebühren sind nur einmalig, beim Kreditabschluss zu bezahlen. Wie hoch nun die Bearbeitungsgebühr ist, das hängt von der Kreditart ab und wie gut Ihre Verhandlungen sind. Wenn Sie wirklich gut sind, dann können Sie sich sogar auf 0,25 % runterhandeln. Aber normal ist eine Bearbeitungsgebühr von 0,5 und 2 % der Kreditsumme. Es gibt aber auch Ausnahmen bei denen die Bearbeitungsgebühr bei bis zu 3 % der Kreditsumme liegen. Ganz gleich, wie hoch die Bearbeitungsgebühr sein soll: Verhandeln Sie mit Ihrem Bankberater, denn bei der Höhe der Bearbeitungsgebühr ist sicherlich noch etwas zu holen!

In letzter Zeit setzt sich speziell bei Konsumkrediten die pauschale Bearbeitungsgebühr bei Krediten immer mehr durch. Das bedeutet, dass sich die Bearbeitungsgebühr nicht über einen Prozent-Wert der Kreditsumme errechnet, sondern aus einem pauschalen Betrag. Die TeamBank verlangt z. B. stets 131,07 Euro Bearbeitungsgebühr.

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