Kredit in Österreich: So billig/teuer ist ein Kredit in Österreich

Bei einem Kredit in Österreich fallen neben der Kondition für die Finanzierung noch unterschiedliche Gebühren bzw. Spesen an. Je nach Besicherung und Verwendungszweck der Finanzierung wird die Kondition in Österreich an eine entsprechende Refinanzierung gebunden und darauf ein Aufschlag für den Kunden verrechnet. Die Spannen liegen hier zwischen 1 bis 2 Prozentpunkten als Aufschlag auf den Euribor bzw. auf die Interbankenrate bei einer Finanzierung in Fremdwährung (bei Immobilienfinanzierung ist der Aufschlag geringer, bei Konsumkrediten ist der Aufschlag meist höher!). Bei den Bearbeitungsgebühren werden teilweise Pauschalbeträge verrechnet bzw. auch prozentuelle Bearbeitungsgebühen von bis zu 2 Prozent vom Kreditnominale in Rechnung gestellt. Geht es um die Besicherung mittels einem Pfandrecht im Grundbuch wird in Österreich in der Regel auf die Finanzierungssumme vor der Eintragung noch ein Nebengebührenpauschale von bis zu 45 % dazugezhält bevor sich die Bank bzw. die Bausparkasse im Grundbuch besichert. Sieht man von den geförderten Krediten ab, kosten diese Eintragung dann ca. 1,2 % von der Eintragungssumme. Dazu kommt natürlich in Österreich noch die Kreditsteuer in Höhe von 0,8 % die von den Banken direkt ans Finanzamt abgeliefert wird. Zusätzlich besteht gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase auch die Möglichkeit einen Kredit gegen steigende Zinsen abzusichern. Je nach Höhe und Laufzeit der Absicherung werden hier die Gebühren im mehrstelligen Prozentbereich fällig. Ebenso verhält es sich mitunter in Österreich, wenn man bei einem Kredit eine Sondertilungung vornimmt oder die Finanzierung zur Gänze abdecken möchte. Diese Stafgebühr ist unter Umständen aber verhandelbar bzw. wird sie bei einer vorzeitigen Ankündigung außer Kraft gesetzt. Über eine lange Laufzeit sind an dieser Stelle auch noch die Kosten pro Kontoabschluss erwähnensert.

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