Kredit Lehrling

Grundsätzlich können Personen unter 18 Jahren, darunter fallen auch viele Lehrlinge, keinen Kredit aufnehmen. Es gibt jedoch die Ausnahme, dass Personen unter 18 Jahren mit dem Geld, welches ihnen zur freien Verfügung steht, machen können, was sie möchten – dazu gehört auch die Lehrlingsentschädigung. Im Klartext bedeutet das, dass ein Lehrling einen kleineren Kredit aufnehmen kann. Hier muss man aber sehr genau hinterfragen für was der Kredit beansprucht wird und in welcher Höhe.

Fakt ist, dass man gerade als junger Mensch Geld immer gut benötigen kann, jedoch muss man das geborgte Geld des Kredits natürlich auch wieder zurückzahlen und das mit Zinsen! Wenn ein Lehrling nun zum Beispiel eine Wohnung anmieten, ein Auto zu kaufen oder eine andere notwenige Investition tätigen will, so kann hier wohl um einen Kredit angefragt werden – jedoch muss der Kreditbetrag eher gering sein, denn nur mit der Lehrlingsentschädigung die wohl nur selten über 1.000 Euro brutto im Monat liegen wird, springt man nicht weit. Die Banken werden ein paar Tausender Lehrlingskredit bei guter Bonität wohl noch gewähren, dennoch sollte man sich über die Konsequenzen bewusst sein und seine Finanzen als Lehrling gut im Auge behalten. Vorher alles durchzurechnen ist unbedingt notwendig, damit man nach dem Ende der Ausbildung nicht vor einem Schuldenberg steht und einen schlechten Start ins Berufsleben mit sich nimmt.

Gut machbar ist ein Kredit, der sich im Monat auf nicht mehr als zum Beispiel 50 bis 80 Euro, beträgt. Solche Beträge sind auch bei einem geringen Lehrlingsgehalt absolut machbar. In jedem Fall ist es empfehlenswert, seine Hausbank zu kontaktieren und den Kreditwunsch mit ihr zu besprechen. Man sollte sich vorher im Idealfall einen Plan mit guten Argumenten aufstellen, in dem man der Bank erklärt, wofür genau das Geld gebraucht wird. Außerdem muss ein Nachweis über die Beschäftigung gebracht werden. Dann steht zumindest einem soliden Kleinkredit als Lehrling nichts mehr im Wege.

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