Kredit mit Hypothek

Kredit mit Hypothek – was ist eine Hypothek und was hat die Hypothek mit einem Kredit zu tun?

Als Hypothek bezeichnet man laut Lexikon das Pfanrecht eines Gläubigers an einer unbeweglichen Sache. Das sagt natürlich noch nicht viel aus, also wozu ist eine Hypothek gut und was bewirkt sie in der Praxis?

In der Regel werden Kredite mit größeren Summen in Österreich mit einer so genannten Hypothek belastet. Das heißt der Gläubiger sichert sich ein Pfandrecht an der Liegenschaft über einen gewissen Betrag. Dieser Betrag liegt im Normalfall deutlich über dem Kreditbetrag und kann auch über dem Wert der belasteten Liegenschaft sein.
Die Hypothek wird im Grundbuch eingetragen, um genau zu sein im Lastenblatt und ist dort auch für jedermann ersichtlich.
Kann der Schuldner den Gläubiger nun nicht mehr bedienen, das heißt seine Kreditraten begleichen so kann der Gläubiger die Liegenschaft veräussern und sich vom Erlös schadlos halten. Diesen Vorgang nennt man Zwangsversteigerung.

Eine Liegenschaft kann auch mit mehreren Hypotheken belastet sein, wobei die Pfandrechte in der Reihenfolge der Erstellung bestehen bleiben. In dieser Reihenfolge werden die Gläubiger im Falle einer Zwangsversteigerung auch bedient.

Als Alternative zu einer Hypothek kann eine Bürgschaft bei der eine andere natürliche Person für den Kreditbetrag haftet dienen.

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